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Breidenbachs Schmitt warnt vor Überheblichkeit

Fußball-Verbandsliga Breidenbachs Schmitt warnt vor Überheblichkeit

Auf dem Papier ist es ein brisantes Mittelhessen-Derby. Doch die Realität sieht anders aus, wenn sich Samstag (15.30 Uhr) im Gunterstal-Stadion der FV Breidenbach und der ehemalige Hessenliga-Meister SC Waldgirmes gegenüberstehen.

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Breidenbachs Keeper Martin Lokoc hat seine Sperre abgebrummt. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Breidenbach. Der Grund: Der Aufsteiger (TSV Steinbach) steht schon lange fest und die beiden Absteiger (TuS Naunheim und FC Ederbergland II) ebenfalls. Die Gäste aus der Lahnaue rangieren zwischen „Gut und Böse“, für die „Blauen“ scheint der Klassenerhalt in „trockenen Tüchern“ zu sein.

Vier Runden vor dem Saisonende geht es in allen Partien nur noch um die „goldene Ananas“. Das sieht FVB-Spielertrainer Steffen Schmitt allerdings etwas anders. „Der FC Ederbergland I hat in der Hessenliga auf Kickers Offenbach II und damit auf einen Abstiegsplatz nur sechs Punkte Vorsprung und noch einige Auswärtsspiele vor der Brust. Das Ding ist noch längst nicht rum, da muss ich den Zeigefinger heben“, warnt der 32-Jährige Ex-Profi Steffen Schmitt vor Überheblichkeit. „Der VfB Unterliederbach spielt am Wochenende gegen Ederbergland II. Wenn er gewinnt und wir verlieren sollten, dann sind sie vor uns. Dann müssen wir auf Ederbergland I hoffen, und das will ich unbedingt vermeiden“, ergänzt der Eibelshäuser, für den es morgen ein Wiedersehen mit seiner „alten Liebe“ Waldgirmes gibt. Für den ehemaligen Hessenliga-Meister (2009) hatte der Ex-Siegener Zweit-Liga-Profi von 2006 bis 2012 sechs Jahre lang die Stiefel geschnürt.

„Als Hessenliga-Absteiger ist man grundsätzlich klarer Favorit in der neuen Klasse. Der SCW hat eine richtig gute Mannschaft, gerade in der Offensive, unter anderem mit Torjäger Leif Langholz. Die nimmt man nicht im Vorbeigehen mit. Wir müssen ackern, arbeiten und kämpfen“, so der Abwehr-Chef Schmitt weiter. Zwar kann er wieder auf Schlussmann Martin Lokoc nach dessen abgelaufener Drei-Spiele-Sperre zurückgreifen. Dafür fehlt der in Biebrich mit Rot vom Platz gestellte Abwehr-Riese Josip Katic aber. Außerdem sind einige Leistungsträger noch angeschlagen.

von Herbert Lenz

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