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Breidenbach will Scharte auswetzen

Fußball, Verbandsliga Mitte Breidenbach will Scharte auswetzen

Es sind erst zwei Spieltage in der Verbandsliga Mitte vorbei. Aber die Tabelle liest sich schon so, dass man sich etwas verwundert die Augen reibt.

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Okay Yildirim (links) vom FV Breidenbach behauptet den Ball gegen Harun Celik von der TSG Wieseck, die letztlich mit 4:1 die Nase vorn hatte.

Quelle: Thorsten Richter

Breidenbach. An der Spitze thront derzeit der Neuling SG Kinzenbach mit einer lupenreinen Bilanz von sechs Punkten. Auf dem vorletzten Platz rangiert dagegen der vor Rundenbeginn hoch eingeschätzte ehemalige Hessenmeister SC Waldgirmes. Nach zwei Niederlagen in der Liga folgte am letzten Wochenende auch das Aus im Hessen-Pokal beim FC Ederbergland.

Mannschaft feierte furiosen Einstandssieg

Mit dem Slogan „Mitten drin, statt nur dabei“ lässt der FV Breidenbach von Platz sechs grüßen: Dem furiosen 3:0-Einstandssieg beim Hessenliga-Absteiger FC Ederbergland folgte die ernüchternde 1:4-Heimpleite gegen den selbstbewussten Aufsteiger TSG Wieseck.

An diesem Freitag führt die Reise der „Blauen“ zum SC Waldgirmes. Auf der einen Seite wollen sich die Hinterländer für das Heim-Desaster rehabilitieren, auf der anderen wollen (und müssen) die Hausherren ihren Negativtrend beenden. Sonst droht der Mannschaft ein klassischer Fehlstart. „Was das Spiel gegen Wieseck betrifft, war dies ein Qualitätsversagen. Es kamen so viele Faktoren zusammen, die sich auf die Mannschaft übertragen haben. Meinen Jungs kann ich das Bemühen nicht absprechen. Aber am vergangenen Sonntag lief nichts zusammen“, fasst FVB-Coach Torsten Opitz die 1:4-Pleite zusammen. „Gegen Waldgirmes hätten wir mit einem guten Polster hinfahren können. Doch die Ausgangslage hat sich etwas verändert.“

Opitz vertrautseiner Mannschaft

Für den SCW sieht die Situation noch etwas schlimmer aus. Letztendlich wird es darauf ankommen, wer mit der größeren Moral ins Spiel geht, um so ein Negativerlebnis abzustreifen“, ergänzt Opitz vor dem nächsten Mittelhessen-Derby. „Doch ich vertraue dem Charakter meiner Mannschaft, zumal sich auch die Personalsituation verändert hat.“ Mannschaftsführer Dennis Brandl ist nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre ebenso wieder an Bord, wie Simon Reiprich und Nikola Novakov. Möglicherweise ist auch Neuzugang Julian Kapitza nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel wieder dabei. Er befindet sich wieder im Lauftraining. Mindestens einen Punkt aus Waldgirmes mitzunehmen, lautet das Ziel.

von Herbert Lenz

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