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Breidenbach verliert zum Saisonfinale

Fußball, Verbandsliga Breidenbach verliert zum Saisonfinale

Nach zuvor zwei „Dreiern“ in Folge endete am Samstag die kleine Siegesserie der Hinterländer, die danach dennoch den Klassenerhalt im Frankfurter Vergnügungsviertel Sachsenhausen feierten.

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Papa Yaw Afriyie (rechts, gegen Eddersheims Leonardo Bianco) vergab beim Saisonfinale in Unterliederbach die einzige Chance für den FV Breidenbach. Foto: Tobias Hirsch

Quelle: Tobias Hirsch

Unterliederbach. Kein Happy-End am letzten Samstag im Wonnemonat Mai für die „Blauen“ aus dem Perftal. Am Ende standen die Schmitt-Schützlinge mit leeren Händen da. Unter dem Strich stehen nach 34 Spieltagen 39 Zähler auf der Habenseite.

„Wir haben ganz einfach zu wenig investiert. Trotz der warmen Witterung muss man auch am letzten Spieltag über den eigenen Schweinehund gehen. Schade, ich wäre gerne positiv aus der Saison und damit noch selbstbewusster ins Pokal-Finale am 14. Juni gegangen“, bilanzierte ein frustrierter FVB-Spielertrainer Steffen Schmitt nach dem „Sommerkick von Unterliederbach“ und vor dem Ausflug nach Sachsenhausen.

Dabei hatte im Vorfeld alles für die Gäste gesprochen. Diese hatten mit zuletzt zwei Erfolgen reichlich Selbstvertrauen getankt, während die Gastgeber fünf der letzten sechs Spiele in den Sand gesetzt und in den beiden letzten Partien elf Gegentore kassiert hatten.

Dass die knapp 100 Augen­zeugen mit keinen flüssigen Kombinationen verwöhnt wurden, dazu trug auch noch der katastrophale Zustand des „Rasens“ an der Hans-Boeckler-Straße bei.

Schon nach zehn Minuten befand sich der gesamte Breidenbacher Abwehrverbund (Schmitt hatte Tobias Dünhaupt im Tor sein Vertrauen ausgesprochen) im Tiefschlaf. Ein Freistoß von Constantin Probst landete am langen Pfosten, Dennis Kollmeier sagte „danke“ und nickte locker zum Unterliederbacher Führungstreffer ein.

Dennoch boten die Gastgeber auch in der Folgezeit wenig Ansehnliches - ebenso wie der FVB. In der 25. Minute verfehlte ein Freistoß von Linksfuß Janick Wagner nur knapp sein Ziel.

Die bis dato niveauarme Partie wurde auch nach dem Wechsel keinen Deut besser. Es dauerte schließlich bis zur 71. Minute, ehe die Fans aus ihrem Sommerschlaf geweckt wurden, als Thill Iyasere mit einem Schuss aus spitzem Winkel für die Vorentscheidung sorgte.

Acht Minuten vor dem (für alle erlösenden) Abpfiff steuerte der eingewechselte Papa Yaw Afriyie alleine auf VfB-Keeper Daniel Knappschinski zu, scheiterte jedoch bei der einzig nennenswerten Chance an diesem.

von Herbert Lenz

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