Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Breidenbach hilft nur ein Sieg im Abstiegskampf

Fußball-Verbandsliga Breidenbach hilft nur ein Sieg im Abstiegskampf

Sechs Spieltage vor dem Rundenende sind in der Verbandsliga drei Entscheidungen praktisch gefallen. Der FV Breidenbach, der am Sonntag um 15 Uhr den SV Niedernhausen empfängt, steckt aber noch mitten im Abstiegskampf.

Voriger Artikel
Karlsruhe ist jetzt das große Ziel
Nächster Artikel
Mit frischem Blut gegen die Negativserie

Felix Baum (rechts) und dem FV Breidenbach hilft am Sonntag gegen Niedernhausen nur ein Dreier. Foto: Benedikt Bernshausen

Quelle: Benedikt Bernshausen

Breidenbach. Die Hessenliga darf sich auf die „Übermannschaft“ des TSV Steinbach freuen - was viele schon vor Rundenbeginn vorausgesagt hatten. Und im TuS Naunheim und dem FC Ederbergland II stehen zwei Absteiger bereits fest.

Bleibt die Frage: Steigen weitere Teams ab? Stand jetzt: In der Hessenliga rangiert im FC Ederbergland nur eine Mannschaft auf einem Abstiegsplatz. Bleibt es dabei, müssen drei Teams aus der Verbandsliga Mitte den Weg in die jeweiligen Gruppenligen antreten. Retten sich die Ederbergländer noch, wären es sogar nur zwei, und auch die Abstiegsfrage wäre jetzt schon geklärt.

Mittendrin im Abstiegsstrudel steckt so aber weiterhin der FV Breidenbach, der zuletzt eine 2:0-Pausenführung beim FC Eddersheim verspielte und lediglich mit einem 2:2 (und der Roten Karte für Schlussmann Martin Lokoc) die Heimreise ins Perftal antreten musste.

Wenn die Perftaler am Sonntag (15 Uhr) im Gunterstal-Stadion den SV Niedernhausen empfangen, lautet das Motto für die „Blauen“: Verlieren verboten, zum Siegen verdammt.

„Solche Pokalspiele kann man im Grunde genommen nur verlieren. Türk Breidenbach hat uns alles abverlangt und ist 90 Minuten lang nur marschiert. Doch im Endeffekt haben wir uns durchgebissen und sind am Ende auch als Sieger vom Platz gegangen. Ob verdient, oder unverdient, sei dahingestellt“, bilanzierte FVB-Spielertrainer Steffen Schmitt nach dem Elfmeter-Krimi (4:2-Sieg) beim FC Türk Gücü Breidenbach und vor dem „Abstiegs-Endspiel“ gegen den Tabellenzehnten.

„Für die Moral war es wichtig, dieses Pokalspiel gewonnen zu haben. Der SV Niedernhausen hat uns bei deren 5:1-Sieg im Hinspiel richtig schön abgewatscht. Die Mannschaft ist aggressiv zu Werke gegangen mit schnellen und torgefährlichen Stürmern. Das wird am Sonntag absolut kein Selbstläufer. Nichtsdestotrotz: Wenn wir zu Hause spielen, müssen wir alles in die Waagschale werfen und versuchen zu gewinnen, wenn wir da unten rauskommen wollen“, fordert der Ex-Profi aus Eibelshausen.

Fehlen wird neben Philip Michel auch der gesperrte Martin Lokoc. „Auf der anderen Seite haben wir in Tobias Dünhaupt einen richtig guten Torwart, der uns in Eddersheim einen Punkt gerettet hat“, so Steffen Schmitt weiter. Sein eigenes Mitwirken von Beginn an lässt er offen. Mit dabei ist dagegen wieder Jan Kneifel.

von Herbert Lenz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokalsport
De Höhner in der Stadthalle

Kultband „Höhner“ machte Marburg vor 470 begeisterten Fans im Erwin-Piscator-Haus zum Kölner Stadtteil