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Breidenbach hat etwas gutzumachen

Fußball, Verbandsliga Breidenbach hat etwas gutzumachen

Exakt 77 Tage nach der 4:0-Gala gegen Germania Schwanheim heißt es ab morgen für den FV Breidenbach: Vorhang auf für die restlichen zwölf Spiele der Saison.

Breidenbach. Folgt nach dem kampflosen „Dreier“ gegen den vom Spielbetrieb zurückgezogenen Türkischen SV Wiesbaden der zweite Sieg im neuen Jahr? Das ist die Frage vor dem Mittelhessen-Derby gegen den FSV Braunfels, das morgen ab 18 Uhr im Gunterstal-Stadion über die Bühne geht. Keine guten Erinnerungen haben die „Blauen“ allerdings an das Hinspiel: Beim 1:3 zeigte der FVB die schlechteste Saisonleistung.

Spielpraxis gesammelt haben dagegen bereits die Schützlinge von FSV-Trainer Thorsten Dinkel: Bis zur 87. Minute standen die Schlossstädter beim FC Dorndorf vor einem Sieg, kassierten dann aber noch den 1:1-Ausgleichstreffer. Es ist morgen auch das Duell Tabellenfünfter gegen den Neunten.

„Wir mussten mehrfach zwischen normalem Laufen, Soccerhalle, Hallenbad und Sportplatz mehr oder weniger ständig pendeln, um unser Programm durchzuziehen. Im spielerischen Bereich konnten wir nicht so arbeiten, wie wir uns das vorgestellt hatten, im Fitnessbereich konnten wir dagegen ausreichend viel tun“, spricht Breidenbachs Coach Torsten Opitz von einer eher suboptimalen Vorbereitung. Von daher seien die Vorbereitungsspiele mehr oder weniger holprig verlaufen.

„Unser Eindruck, wo wir momentan leistungsmäßig stehen, ist noch nicht ganz gefestigt. Natürlich wollen wir unseren Heimnimbus wahren, wissen aber um die Schwere der Aufgabe und haben aufgrund der schlechten Leistung im Hinspiel in Braunfels zudem noch etwas gutzumachen“, fordert der 50-jährige Kripobeamte.

Unberechenbares Team

Braunfels sei aufgrund der Strategen aus ehemaligen Hessenligazeiten ein unberechenbares Team und eine schwer zu bespielende Mannschaft. „Wir dürfen nicht den gleichen Fehler wie im Hinspiel machen, dürfen dem FSV nicht ins offene Messer laufen und müssen uns etwas einfallen lassen. Wir wollen einen guten Start hinlegen, ohne zu wissen, wo wir im Moment stehen“, ergänzt Opitz.

Janick Wagner, Dominik Pfeiffer, Steffen Schmitt und Nikola Novakov hat die Grippewelle erwischt, hinter deren Mitwirken steht noch ein Fragezeichen. „50 Punkte plus ist unser neues Ziel, damit wollen wir am Samstag anfangen“, so Opitz. Definitiv fehlen wird neben dem Langzeitverletzten Martin Lokoc der Abwehr-Riese Josip Katic, der sich in der Vorbereitung am Knie verletzte.

Verbandsliga Mitte: VfB Gießen - Eintracht Wetzlar (Sa., 14.30 Uhr), FV Breidenbach - FSV Braunfels (Sa., 18 Uhr), VfB Unterliederbach - FC Dorndorf, Germ. Schwanheim - Teut. Watzenb.-Stbg., SG Oberliederbach - FV Biebrich, SV Niedernhausen - FSV Schröck, TuS Diet­kirchen - FC Eddersheim (alle So., 15 Uhr).

von Herbert Lenz

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