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Blue Dolphins wollen ersten Heimsieg

Frauenbasketball, Bundesliga Blue Dolphins wollen ersten Heimsieg

Im zweiten Heimspiel erwarten die Blue Dolphins das Team aus Nördlingen, das in dieser Saison unter dem Namen TH Wohnbau Angels firmiert und ­bislang eine gute Rolle in der Liga spielt.

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BC Marburgs Bjonee Reaves führt den Ball in der Partie gegen die Hurricanes aus Rotenburg/­Scheeßel. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Dem Auftaktsieg gegen Aufsteiger TuS Bad Aibling beim Season Opening in Chemnitz ließ der BC Marburg zwei Niederlagen folgen. Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Trainer Patrick Unger den hoch einzuschätzenden Saarlouis Royals beugen. „Dort hatten wir eine schwache Anfangsphase, haben es dann zum Schluss noch einmal spannend machen können“, sagt Unger, der sich vor allem über die Niederlage im ersten Heimspiel geärgert hat. „Wir wollen uns diesmal anders präsentieren als gegen die Hurricanes aus Rotenburg.“

Gleichwohl sieht Unger sein Team in der Rolle des Underdogs. „Nördlingen ist die Mannschaft der Stunde. Aber natürlich wollen wir zu Hause gewinnen.“ Trotz des holprigen Starts sei die Stimmung innerhalb der Mannschaft super. Ein wenig betrübt mache die Spielerinnen höchstens die Tatsache, „dass sie noch nicht das gezeigt haben, zu was sie eigentlich in der Lage sind“. Doch Unger warnt erneut davor, schon jetzt zu hohe Erwartungen an die Blue Dolphins zu haben. „Wir sind noch nicht so weit“, betont er. Der Gesamteindruck von der Mannschaft in Bezug auf die körperliche Verfassung und das spieltaktische Niveau sei nicht derart, dass man glauben könne, ganz oben mitzuspielen. „Ein homogenes Team zu bilden, das geht nicht in sechs bis sieben Wochen. Wir müssen auf dem Boden bleiben und einen Schritt nach dem anderen machen.“

Unger hat bei den Gästen die US-amerikanischen Flügelspielerinnen Melissa Jeltema und Alysha Womack sowie die kanadische Centerspielerin Nayo Raincock-Ekunwe als deren gefährlichste Akteure ausgemacht.

„Wir lassen uns nicht in die Rolle des Favoriten drängen“, sagt Nördlingens Sportlicher Leiter Kurt Wittmann, räumt aber ein: „Wir haben eine gute Mannschaft zusammengestellt und sind froh, dass Trainer Patrick Bär nach zwei Jahren wieder zurückgekehrt ist.“

Bär kenne den Verein und sein Umfeld bestens. Bei aller Freude über die zwei bereits errungenen Siege sei dennoch klar: „Wir kämpfen gegen den Abstieg. Damit uns dies gelingt, benötigen wir aller Erfahrung nach sieben bis acht Siege. Zwei haben wir erst, also sammeln wir fleißig weiter, möglichst auch bei den Blue Dolphins, denen es offenbar jetzt so geht wie uns im vergangenen Jahr, als wir einige Probleme hatten, aus hochkarätigen Spielerinnen eine schlagkräftige Einheit zu formen.“

Er freue sich auf die Begegnung mit den Marburgerinnen: „Wir spielen immer gerne in Marburg. Die haben dort ­eine gute Halle und ein tolles Publikum.“

nBundesliga, 4. Spieltag: BC Pharmaserv Marburg - Nördlingen (Sa., 18 Uhr), NB Oberhausen - ChemCats Chemnitz (Sa., 19 Uhr), TuS Bad Aibling - Rotenburg/Scheeßel (Sa., 19.15 Uhr), Rhein-Main Baskets - USC Freiburg (Sa., 19.30 Uhr), SV Halle - Herner TC (So., 15 Uhr), TSV Wasserburg - TV Saarlouis (So., 16 Uhr).

von Bodo Ganswindt

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