Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
„Blue Dolphins“ wollen Favoriten ärgern

Basketball, Bundesliga „Blue Dolphins“ wollen Favoriten ärgern

Nach dem klaren Erfolg 
in Chemnitz ist der 
BC Pharmaserv Marburg voll im Soll. Entsprechend gelassen kann man ins Spiel gegen Bundesliga-Spitzenreiter TSV Wasserburg gehen.

Voriger Artikel
Zuversicht beim KTV vor dem finalen Wettkampf
Nächster Artikel
Ein Ehrenamtler mit Leib und Seele

Tonisha Baker (links, hier im Spiel gegen Freiburg) erwartet mit den „Dolphins“ am Samstag Tabellenführer Wasserburg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Wir sind viel besser gestartet, als mancher gedacht hat und wollen nun versuchen, auch Wasserburg zu ärgern“, sagt Marburgs Coach Patrick Unger zwei Tage vor der Partie, in die seine Mannschaft morgen (19 Uhr, kleine Gaßmann-Halle) als krasser Außenseiter geht.

Schließlich ist der Abonnements-Meister aus Bayern gemeinsam mit Aufsteiger Keltern nach acht Spielen noch ungeschlagen, setzte sich am vergangenen Wochenende beim „Verfolger“ Herner TC problemlos mit 97:55 durch und hat bislang im Schnitt knapp 93 Punkte pro Spiel gemacht.

„Wasserburg spielt eher Männer-Basketball, sehr anspruchsvoll und mit vielen taktischen Raffinessen. Da fällt die Vorbereitung schwer, weil der Gegner viele Varianten in petto hat“, sagt Unger.

Zwar musste das Team von Trainer Georg Eichler gestern Abend noch im Europapokal gegen Venedig ran, um seine gute Ausgangsposition im Kampf um den Einzug in die Zwischenrunde zu wahren, doch sieht Patrick Unger darin nicht unbedingt einen Nachteil für die Gäste. „Wasserburg hat einen so ausgeglichenen und tief besetzten Kader, dass das keinen Ausschlag geben dürfte“, sagt der 32-Jährige.

Unger: Seit drei Monaten erst drei Mal verloren

Unger sieht bei den Gästen ­neben der US-Amerikanerin Sheylani Peddy und der Kanadierin Nayo Raincock-Ekunwe auch die Französin Soana Lucet im Fokus. Eine gute Rolle spiele auch Svenja Brunckhorst, während die Finnin Tiina Sten, im Vorjahr noch Schlüsselspielerin in Wasserburg, in dieser Saison im Schnitt nur auf 15 Minuten Einsatzzeit komme. „Das zeigt die Qualität des Wasserburger Kaders“, betont Unger.

Doch auch seine Mannschaft ist in dieser Saison in der Breite gut aufgestellt. „Wir haben in den vergangenen drei Monaten nur drei Spiele verloren. Wichtig war aber auch, wie wir unsere Spiele gewonnen haben“, sagt Marburgs Coach nicht ohne­ ­einen gewissen Stolz.

Das Herzstück des Marburger Spiels bleibt dabei die Defense, auch wenn Unger weiß, „dass Wasserburg nur schwer zu stoppen ist, wenn die Mannschaft ihre Würfe trifft“. Unger bangt vor der morgigen Partie noch um den Einsatz von Stephanie Lee und Birte Thimm (beide Magen-Darm-Probleme), die gestern erstmals in dieser Woche wieder ins Training eingriffen. „Wir wollen unsere Chance nutzen und sind gespannt, wie uns das gelingt“, bleibt Unger dennoch Optimist.

Pokalspiel terminiert: 
Am 3. Advent nach Halle

Der Termin für das Marburger Achtelfinalspiel um den Deutschen Pokal steht. Die SV Halle Lions empfangen den BC Pharmaserv Marburg am Sonntag, 13. Dezember, um 16 Uhr. Anfang Oktober hatten die Marburgerinnen in der Bundesliga mit 74:61 in Halle gewonnen.

  • Mit dem Gutschein aus der Printausgabe beträgt der Eintritt am Samstag, 14. November 2015, 19 Uhr, Sporthalle am Georg-Gaßmann-Stadion, 7 Euro (statt 8 Euro).

von Frank Steinhoff-Wolfart

 
Der Spieltag

SV Halle - Eisvögel Freiburg (Sa., 18 Uhr)

ChemCats Chemnitz - ­GiroLive-Panthers Osnabrück,

NB Oberhausen - Rotenburg-Scheeßel,

BC Pharmaserv Marburg - TSV Wasserburg (alle Sa., 19 Uhr)

Rutronik Stars Keltern - Herner TC (Sa., 20 Uhr)


TV Saarlouis Royals - Donau-Ries (So., 15 Uhr)

 
Voriger Artikel
Nächster Artikel
De Höhner in der Stadthalle

Kultband „Höhner“ machte Marburg vor 470 begeisterten Fans im Erwin-Piscator-Haus zum Kölner Stadtteil