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Blue Dolphins lassen sich nicht einschüchtern

Basketball Blue Dolphins lassen sich nicht einschüchtern

Die Serie soll halten: In eigener Halle ist der BC Pharmaserv in dieser Saison noch ungeschlagen. Mit dem Vizemeister aus Saarlouis kommt am Samstag aber ein Schwergewicht der DBBL nach Marburg.

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Ist zwar angeschlagen, gegen Saarlouis aber voraussichtlich trotzdem dabei: Paige Bradley (rechts; hier gegen Bad Aiblings Lena Bradaric).

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Mehr als 80 Punkte haben die Marburgerinnen zuletzt bei der 61:83-Niederlage beim Herner TC kassiert. Trainer Patrick Unger hat das gar nicht geschmeckt, legt er doch auf die Defensive besonders großen Wert, will nach Möglichkeit jeden Gegner unter 60 Zählern halten. „Wir waren nicht auf der Höhe, haben sogar zu aggressiv agiert“, hat er ausgemacht. In Herne sah Unger selbst jedoch nur 27 Minuten des Spiels. Nach seinem zweiten technischen Foul musste er die Halle verlassen. „Dafür bitte ich meine Mannschaft um Entschuldigung, das hätte nicht passieren dürfen“, sagt er, macht aber auch deutlich, dass die Entscheidung der Schiedsrichter überzogen gewesen sei.

Am Samstagabend (19 Uhr; Georg-Gaßmann-Halle) gegen die Royals aus Saarlouis steht das nächste Spiel an, in dem die Marburgerinnen nicht unbedingt favorisiert sind. Die Gäste aus der 35.000-Einwohner-Stadt im Saarland starteten mit sieben Siegen in die Saison. Zuletzt unterlag der Vizemeister in einer Neuauflage des Finals der vergangenen Saison dem TSV Wasserburg mit 65:80, gab dadurch die Tabellenführung an den Meisterschaftsfavoriten aus Bayern ab. Bis zur Halbzeitpause (28:33) waren die Royals dran, in der zweiten Hälfte mussten sie dann jedoch abreißen lassen, auch weil sie sich vor allem im Schlussviertel zu viele Fehler leisteten. Trainer Hermann Paar war dennoch nicht unzufrieden, insbesondere weil sein Team „mit Herz gespielt“ und „bis zum Schluss gekämpft“ habe. Daran gelte es anzuknüpfen. „Siege in Halle oder Herne sind für uns wichtiger“ - oder eben in Marburg.

„Wir sind nicht aus Zucker“

Sabine Niedola erzielte gegen Wasserburg mit 20 Punkten und zehn Rebounds ein „Double-Double“, bislang kam die Lettin in jedem Spiel auf mindestens 13 Zähler. Die US-Amerikanerinnen Monique Smalls (15) und Angela Tisdale (12) punkteten zuletzt ebenfalls zweistellig. „Insgesamt ist die Mannschaft mit sechs, sieben sehr guten Spielerinnen ausgeglichen besetzt“, hat Unger ausgemacht. Er warnt zudem vor dem physischen Spiel der Saarländerinnen. „Davon dürfen wir uns auf keinen Fall einschüchtern lassen, sonst haben wir keine Chance“, sagt der Head Coach. „Aber wir sind ja auch nicht aus Zucker.“

Die angeschlagenen Paige Bradley (Fuß) und Katie Yohn (Knie) haben in dieser Woche mittrainiert, beide werden voraussichtlich im Kader stehen. Julia Köppl hat ebenfalls leichte Probleme, sie hat mit einer Sehnenreizung am Fuß zu kämpfen. Dennoch wird auch die Österreicherin dabei sein. Und sie hat eine klare Vorstellung: „In eigener Halle sollten wir gar kein Spiel verlieren.“ Ihr Trainer hätte „absolut nichts dagegen, wenn es so kommt“.

von Stefan Weisbrod

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