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Blue Dolphins kämpfen um ersten Titel

Deutscher Pokal Blue Dolphins kämpfen um ersten Titel

Am Wochenende streiten in Saarlouis die Gastgeber, der TSV Wasserburg, Nördlingen und der BC Marburg um den Sieg im Pokalwettbewerb.

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Tonisha Baker stürzt über Kayla Tetschlag. Am Ende überrannten die Marburgerinnen die direkten Konkurrentinnen aus Saarlouis und siegten mit 79:59. Am Samstag stehen sich die beiden Mannschaften in der Pokalendrunde wieder gegenüber.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Marburg. Zweimal waren die Blue Dolphins bereits in der Ligarunde erfolgreich gegen die Royals des TV Saarlouis, die am Samstag und Sonntag das Top Four in ihrer Halle ausrichten. Dort treffen morgen beide Teams erneut aufeinander.

Die Marburgerinnen spielten in der Bundesliga zuletzt auf recht hohem Niveau und sicherten sich den zweiten Platz hinter dem Top-Favoriten TSV Wasserburg, der es im Pokalwettbewerb zunächst mit Nördlingen zu tun hat.

Vor eigenem Publikum - die Halle bietet etwa 1500 Zuschauern Platz - dürfen die Fans ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Saarlouis‘ Trainer René Spandauw wird eine dritte Niederlage nicht akzeptieren. Davon geht auch sein Marburger Kollege Patrick Unger aus: „René ist ein guter Motivator und wird alles dransetzen, das Finale am Sonntag zu bestreiten.“

Spandauw geht von nichts Geringerem aus und legt sogar noch eins drauf: „Wir wollen am Samstag und am Sonntag gewinnen.“ Nervös sei er schon gar nicht. Es sei nicht sein erstes Top Four. „Wir hatten es uns vor Saisonbeginn zur Auflage gemacht, die Playoffs und das Final Four zu erreichen. Das ist gelungen.“

Saarlouis muss auf Gina Groß verzichten

Er hat großen Respekt vor den Gästen aus Marburg: „Sie haben vier Nationalspielerinnen in ihren Reihen, drei starke US-Amerikanerinnen und spielen mit einer kleinen Rotation. Da laufen die Automatismen wesentlich besser.“ Er verfüge zwar über einen größeren Kader, doch einige seiner Schlüsselspielerinnen seien häufig verletzt gewesen. „Ich habe seit Januar meinen Kader nicht komplett gehabt“, sagt er, „für die Partie gegen Marburg fällt definitiv Gina Groß aus, andere sind angeschlagen. Wir werden versuchen, sie fit zu bekommen. Überhaupt bin ich der Meinung, dass am Ende die die Preise gewinnen, die gesund sind.“

Das wird man in Marburg gerne hören. Denn Unger hat es mit seinem Minikader geschafft, sich als Tabellenzweiter für die Playoffs sowie für das Top Four zu qualifizieren. Von schwerwiegenden Verletzungen blieben seine Spielerinnen bislang verschont. Auch Unger sieht sein Team und sich nicht unter Druck. „Ich fühle mich komplett relaxt“, sagt er. Es gelte nun, sich auf die Partie gegen Saarlouis zu konzentrieren. „Wir denken nicht an den Sonntag, werden nichts an unseren Routinen ändern und hoffen auf einen guten Tag gegen Saarlouis.“

Angesichts der zu erwartenden massiven Unterstützung der Gastgeber durch ihre Fans hofft Unger auf den Rückhalt dereigenen Anhänger, die mit einem Bus anreisen werden. „Wir brauchen den Rückhalt von unseren Fans. Die Verbindung zu ihnen ist wichtig. Wir spüren dies.“

  • 1. Halbfinale: TSV Wasserburg – Friendsfactory Baskets Nördlingen (Sa., 14 Uhr).
  • 2. Halbfinale: TV Saarlouis Royals – BC Pharmaserv Marburg (Sa., 17 Uhr).
  • Spiel um Platz drei: So., 13 Uhr.
  • Finale: So., 16 Uhr.

(Alle Spiele in der Stadtgartenhalle, Saarlouis)

von Bodo Ganswindt

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