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Eintracht Stadtallendorf II Blick ist nach unten gerichtet

Stadtallendorfs Reserve steht vor einer schweren Kreisoberliga-Saison. Die Abgänge schmerzen, der Kader ist zudem nicht besonders breit besetzt.

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Stadtallendorfs Trainer Thomas Slany (links) und Co-Trainer Andreas Krug (rechts) mit den Zugängen David Zauner (stehend, von links) und Tamer Adibelli sowie Günay Özbay (hockend) und Ikram Cakir.

Quelle: Lothar Reeber

Stadtallendorf. In der vergangenen Saison war Stadtallendorf II die viertbeste Hinrundenmannschaft und überwinterte auf dem fünften Tabellenplatz. In der Restrunde lief für die Eintracht-„Zweite“ nur noch wenig zusammen; die letzten fünf Spiele wurden gar mit einem Torverhältnis von 1:18 verloren.

Die Stadtallendorfer U-23-Mannschaft steht vor einer sehr schwierigen Saison 2016/2017. Der Spielerkader umfasst zwar insgesamt 18 Akteure, darunter sind aber drei Torhüter und mit Kevin Dippel ein Spieler, der nach seinem Kreuzbandriss erst im Oktober wieder ins Geschehen eingreifen kann. Der dünne Kader bereitet Trainer Thomas Slany und seinem „Co“ Andreas Krug derzeit auch die größten Sorgen: „Ich hoffe wir werden von schweren Verletzungen verschont. Bei der dünnen Spielerdecke können wir die möglichen Ausfälle nicht kompensieren“, sind sich beide einig.

Die Neuzugänge kommen aus dem eigenen Nachwuchs, mit Günay Özbay und David Zauner kehren zudem zwei Spieler an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Özbay und Zauner sollen die jungen Spieler mit ihrer Erfahrung führen und für die richtige Balance im Spiel sorgen. Dazu kommt der Rumäne Alexandru Argatu, der vom neuen Ligakonkurrenten SSV Hatzbach nach Stadtallendorf gewechselt ist.

Die treffsichersten Spieler sind weg

Wer soll in der kommenden Saison die Tore schießen? Die 58 erzielten Treffer verteilten sich auf 18 Torschützen. Die vereinsinterne Torschützenliste führte Felix Gies mit 15 Treffern an, gefolgt von Arthur Besel mit zehn Toren - beide Spieler stehen nicht mehr zur Verfügung: Gies wechselte zum TSV Mengsberg, Besel zum VfB Marburg. Insgesamt kehrten fünf Stammkräfte dem Club den Rücken. Enttäuscht zeigten sich die beiden Trainer von einigen bisherigen Spielern, die nach Zusage einen Rückzieher gemacht hätten. Aus der Ruhe bringen lässt sich Slany jedenfalls nicht: „Ein wenig Angst ist immer mit dabei, wenn ich an die Veränderungen denke und weiß, dass wir wieder ein neues Team aufbauen müssen.“ Jedoch, sagt der Trainer: „Wir haben es immer geschafft, aber in der kommenden Saison wird das ganz schwer.“

„Der Schritt vom Jugend- in den Seniorenbereich ist nicht so einfach“, weiß der Coach. „Je schneller sich die Youngster an die Kreisoberliga gewöhnen und je schneller sie das geforderte Zweikampf- und Laufniveau erreichen, desto besser sind unsere Chancen“, spekuliert Slany und hofft auf einen guten Start. Das Auftaktprogramm hat es wahrlich in sich: Zuerst kommt Aufsteiger SF BG Marburg II sicherlich mit viel Euphorie, danach reist Stadtallendorf II zum Gruppenliga-Absteiger VfL Biedenkopf, anschließend folgt das Derby in Neustadt. Und gerade zu Beginn der Saison ist die Mannschaft aber urlaubsbedingt noch nicht vollzählig, was die Aufgabe nicht einfacher machen wird. „Wir brauchen für die neue Saison keine großen Töne zu spucken“, sagt Slany. „Für uns geht es von Beginn an gegen den Abstieg.“

Zugänge: Alexandru Argatu (SSV Hatzbach), Günay Özbay (FSG Homberg/Ober-Ofleiden), David Zauner (TSV Amöneburg),Selcuk Sönmez (SG Niederklein/Schweinsberg), Tamer Adibelli, Ikram Cakir, Emircan Hese, Maik Mantler, Cosimo Palumbo (alle eigene Jugend).

Abgänge: Axel Bubenheim und Jannik Schubert (TSV Wohratal), Paul Deason (FV Cölbe), Felix Gies (TSV Mengsberg), Rene Genth (TSV Erksdorf), Peter Nahrgang (SG Niederklein/Schweinsberg).

Auftaktprogramm: SF BG Marburg II (H), VfL Biedenkopf (A).

von Lothar Reeber

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