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Blau-Gelbe zeigen sich in Torlaune

Fußball-Verbandsliga Blau-Gelbe zeigen sich in Torlaune

Nach zwei 4:0-Erfolgen haben sich die Sportfreunde Blau-Gelb am Sonntag noch mal gesteigert. Mit einer 5:0 (2:0)-Packung schickten die Marburger den FV Biebrich nach Hause.

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Nicht zu stoppen: Der Marburger Julian Gries (links) setzt sich gegen Biebrichs Athanasios Nakos durch. Die Sportfreunde Blau-Gelb feierten einen deutlichen 5:0-Sieg.

Quelle: Miriam Prüßner

Marburg. „Angesichts der Tatsache, dass wir vergangene Saison 88 Gegentore kassiert haben, sind wir froh über jedes Tor, das wir schießen und über jedes Gegentor, das wir nicht fangen. Trotzdem lassen wir jetzt keine Aufstiegs-T-Shirts drucken“, mahnte SF-BG-Trainer Andreas Sinkel, trotz einer sagenhaften Bilanz von 13:0 Toren und neun Punkten aus den vergangenen drei Partien auf dem Boden zu bleiben.

Warum es derzeit so gut läuft, erklärte SF-BG-Offensivkraft Clemens Haberzettl: „Wir arbeiten richtig gut im Training, nehmen jede Einheit ernst - und jetzt ist auch ein System zu erkennen. Wir haben ein richtig gutes Tempo nach vorne. Dazu kommt, dass die Abwehr eingespielt ist.“

Von einer eingespielten Abwehr darf FV-Trainer Nazir Saridogan momentan nur träumen. Viel zu einfach machten es die in der Defensive äußerst sorglos agierenden Gäste den Blau-Gelben, bei denen die Offensivreihe um Haberzettl, Maximilian Wiessner und Jan Löwer vor und nach der Pause ein ums andere Mal gute Torchancen produzierte.

FSV Schröck TSG Wieseck Trainer Schröck Thomas Brunet : Foto / Michael Hoffsteter

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Nachdem Moritz Christ Wiessner im Strafraum von den Beinen geholt hatte, sorgte Vorlagengeber Haberzettl vom Punkt in souveräner Manier für die frühe Führung der Heimelf (5.), die durch den von Wiessner bedienten Löwer nachlegte (16.). In einem von Beginn an flotten und noch ausgeglichenen Spiel entschärfte SF-BG-Torwart Dusan Olujic die erste und einzig gute Torchance der Gäste in der elften Spielminute mit einer Glanzparade (11.).

„‚Dusko‘ ist das Teil, das wir noch gebraucht haben. Er verleiht uns viel Sicherheit“, stellte Haberzettl fest, „und wir haben endlich verstanden, dass wir vorne anfangen müssen zu verteidigen. Die zwei Stürmer arbeiten richtig gut, dann kommt die zweite Kette, die extrem gut arbeitet. So machst du es jedem Gegner in der Liga schwer, Tore zu schießen.“ Die im zweiten Durchgang unterlegene Elf aus dem Wiesbadener Stadtteil konnte ein Lied davon singen.

Der von Wiessner bediente Haberzettl (48.), Julian Gries per Abstauber (61.) und der fleißige Wiessner (80.), der zuvor zweimal an FV-Keeper Denis Ademovic gescheitert war (50., 71.), nach gewonnenem Laufduell gegen Sebastian Bauschke sorgten für den nicht unverdienten 5:0-Endstand.

Ein Kuriosum gab es für die 120 Zuschauer am Zwetschenweg in der Schlussphase zu sehen, als sich die Sportfreunde den Ball etwa sieben Minuten bis zum pünktlichen Abpfiff nur noch in der eigenen Hälfte zuspielten, da der Gegner sich in die eigene Hälfte zurückgezogen hatte.

von Marcello Di Cicco

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