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Blau-Gelb stellt sich personell gut auf

Frauenfußballmannschaft der SF BG Marburg Blau-Gelb stellt sich personell gut auf

Nach Rang vier in der abgelaufenen Saison starten die Blau-Gelben voller Optimismus in die neue Spielzeit. Zum Auftakt erwartet Marburg ein „knüppelhartes“ Programm.

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Auch für die Frauenfußballmannschaft der SF BG Marburg hat das Warten nun ein Ende: Am Samstag empfängt das Team von Trainer Clemens Drescher (rechts) mit Gläserzell den Tabellen-Dritten aus der Vorsaison.

Quelle: Michael Seehusen

Marburg. Mit dem vierten Platz in der vergangenen Hessenliga­Saison erreichte die erste Frauenmannschaft der SF BG Marburg das beste Ergebnis ihres Bestehens. „Selbstverständlich möchten Trainer und Spielerinnen das Abschneiden der Vorsaison noch toppen, aber es ist eine große Aufgabe“, sagt ­Marburgs Coach Clemens Drescher. Er formuliert auch selbst keine Zielvorgabe für die ­kommende Runde, sondern möchte diese gemeinsam mit der Mannschaft festlegen. Personell ist Dreschers Team gut gerüstet.

Insgesamt 14 Neuzugänge

Zwar sei der Wechsel von Stefanie Peil zum FSV Hessen Wetzlar „schmerzhaft“ (Drescher: „Sie will sich der Herausforderung ‚Zweite Bundesliga‘ stellen und hat für diese Entscheidung unser vollstes Verständnis“), aber von den insgesamt 14 Neuzugängen (unter anderen Lara Schürmann und Janina Hutera vom RSV Roßdorf, Handan Atesci von den Kickers Erdhausen, Alisa Kroh vom DFC ­Allendorf/Eder sowie die Eigengewächse Ninja Lehmann und Sophie Schulte) zur ersten und zweiten Mannschaft habe mindestens die Hälfte Hessenliga­Tauglichkeit.

Damit sei die Mannschaft in der Breite besser aufgestellt, jede Position doppelt besetzt und der interne Konkurrenzkampf höher. „Dies ist für mich auf der einen Seite eine komfortable Situation, andererseits wird es sicher Härtefälle geben, in denen ich eine faire Entscheidung treffen muss“, erklärt Drescher.

In der Offensive sei man nun wesentlich flexibler. „Wir dürfen aber auch nicht unsere Stärke, die stabile Defensive, vernachlässigen.“ Umso mehr, als Drescher die Hessenliga als deutlich stärker als in der vergangenen Saison einschätzt. Die beiden Regionalligaabsteiger Opel Rüsselsheim und Eintracht Frankfurt bringen hohe Qualität, auch die Aufsteiger Großenenglis, MFFC Wiesbaden und die TSG Neu-Isenburg ­gelten als ambitioniert: „Sie wollen als Aufsteiger eine ähnliche Rolle spielen wie wir in der vergangenen Saison“.

So gewann Neu-Isenburg im Juni den Hessenpokal, nachdem es im Viertelfinale die Blau-Gelben ausgeschaltet hatte. Am Samstag beginnt es mit dem Heimspiel gegen den letztjährigen Dritten Gläserzell, es folgen die Auswärtsspiele in Rüsselsheim und Düdelsheim, das sich auch einiges vorgenommen hat, ehe Eintracht Frankfurt am Zwetschenweg gastiert.

„Nach diesen Spielen wissen wir eher, wo die Reise hingeht“, sagt Drescher. „Wir wollen nach der bisher besten Blau-Gelb­Saison nicht durchdrehen, uns wieder schnell akklimatisieren und Punkte sammeln.“

  •  Neuzugänge, 1. und 2. Mannschaft: Kyra­Denise Czerwinski (SG Diemarden­-Groß Schneen), Jana Holz (DJK SW Wiesbaden), Lara Schürmann, Janina Hutera (beide RSV Roßdorf), Alisa Kroh (DFC Allendorf), Svenja Hess (FC Bad Vilbel), Lena Therre (SV Bliesen), Jana Widmayer (TSG Rohrbach), Rebecca Dederichs (Tus Euskirchen), Handan Atesci (Kickers Erdhausen), Elena Weitz (JSG Scheuerfeld/Wallmenroth), Kathrin Berger (FC Zerf/Hochwald), Ninja Lehmann, Sophie Schulte (beide eigene Jugend).
  •  Abgänge: Stefanie Peil (FSV Hessen Wetzlar), Nika Zethner (Eintracht Lollar), Isabelle Gnau (RSV Roßdorf).
  • Auftaktprogramm: Gläserzell (H, 27.8), Rüsselsheim (A, 3.9.), Düdelsheim (A, 10.9.), Eintracht Frankfurt (H, 17.9.).
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