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Beim Favoriten geht‘s um Schadensbegrenzung

Kunstturn-Bundesliga Beim Favoriten geht‘s um Schadensbegrenzung

Zuletzt haben die beiden Teams deutlich gewonnen: die KTV Obere Lahn mit 55:14 gegen Monheim, die KTV Straubenhardt mit 59:17 in Cottbus. Ein ausgeglichener Wettkampf zwischen den Riegen ist am Samstag (18 Uhr) dennoch nicht zu erwarten.

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Beim klaren Sieg gegen Monheim zeigte KTV-Turnier Moritz Müller an den Ringen eine gute Übung. In Straubenhardt ist der Youngster mit der Biedenkopfer Riege klarer Außenseiter.

Quelle: Michael Hoffsteter

Biedenkopf. Hat die KTV Obere Lahn eine Siegchance beim Titelverteidiger und Meisterschaftsfavoriten? Albert Wiemers glaubt nicht daran: „Wenn der Wettkampf auch nur halbwegs normal verläuft, ist Straubenhardt für uns absolut außer Reichweite.“ Das, ergänzt der Trainer, wäre auch in besserer personeller Besetzung nicht grundlegend anders: Fabian Hambüchen pausiert noch, Andrey Likhovitskiy (wurde an einer Hand operiert) und Jasper Vennemann (nach Außenbandriss im Aufbautraining) sind noch nicht einsatzbereit, werden eventuell im November ins Team zurückkehren. Morgen muss zudem Lasse Gauch aus beruflichen Gründen passen, ein Einsatz von Sebastian Quensell ist aus privaten Gründen noch offen.

„Enorme Qualität“ beim Gegner

„Für uns geht es um Schadensbegrenzung“, macht Wiemers deutlich. „Wir wollen uns aber natürlich trotzdem bestmöglich verkaufen.“ Leise Hoffnungen hat er, „dass wir vielleicht Chancen auf den einen oder anderen Gerätpunkt haben, aber auch dafür muss viel zusammenkommen“. Sowohl zum Saisonauftakt gegen den TV Wetzgau wie auch zuletzt beim SC Cottbus gab die Riege aus der 11.000-Einwohner-Gemeinde im Westen Baden-Württembergs keinen einzigen Zähler an den jeweils sechs Geräten ab. „Da ist schon eine enorme Qualität“, meint Wiemers mit Blick auf das Team um die deutschen Topturner Andreas Bretschneider, Lukas Dauser und Marcel Nguyen sowie den dreifachen rumänischen Olympia-Medaillengewinner Marian Dragulescu.

Mit Blick auf die weiteren Wettkämpfe sei wichtig, „dass wir ohne Verletzungen durchkommen“, sagt Wiemers, dessen Turner in Straubenhardt möglicherweise ein bisschen experimentieren können: „Je nach Verlauf an den eigenen Geräten gibt es die Möglichkeit, mal etwas unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren, was sonst nicht möglich wäre.“

von Stefan Weisbrod

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