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Beim Aufsteiger soll die Wende her

Kunstturn-Bundesliga: Heidelberg - KTV Obere Lahn Beim Aufsteiger soll die Wende her

Nach zwei Wettkämpfen mit zwei Niederlagen steht den Bundesliga-Turnern der KTV Obere Lahn am Samstag eine richtungweisende Auseinandersetzung bevor.

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War mit seiner Übung am Pauschenpferd sehr zufrieden: Fabian Lotz von der KTV Obere Lahn ballt die Fäuste.

Quelle: Florian Gaertner

Biedenkopf. Wettkampf drei ohne Topstar Fabian Hambüchen. Die KTV Obere Lahn hat den Weggang des deutschen „Turnflohs“ noch nicht kompensieren können. Dies war jedoch allen Beteiligten im Vorfeld klar. Einen Weltklasse-Athleten kann man schließlich auch nur durch einen anderen Weltklasse-Athleten ersetzen.

Insofern geht es für das Biedenkopfer Team von Cheftrainer Albert Wiemers am Samstag in Kirchheim bei der KTG Heidelberg bereits ans Eingemachte - sprich in der Tat auch um den Klassenerhalt.

„Die Niederlagen gegen die beiden Topfavoriten TG Saar und Straubenhardt waren kein Beinbruch, vielmehr ein wenig absehbar, auch wenn ich mir bessere Resultate gewünscht hätte. Die eigentliche Saison beginnt für uns jedoch erst jetzt. In Heidelberg und dann gegen Cottbus in eigener Halle sollte etwas herausspringen. Und danach wissen wir, wo wir stehen“, so die Einschätzung von Wiemers. Freilich will auch Aufsteiger Heidelberg in heimischer Halle mit einem Sieg gegen die KTV Obere Lahn einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt vollziehen. Mit Matthias Fahrig kehrt wieder ein wichtiger Baustein in das Team der Heidelberger nach seinem Einsatz beim Weltcup in Sao Paulo zurück. Trotz der hohen Niederlage beim Deutschen Meister MTV Stuttgart war man im Heidelberger Lager nicht unzufrieden. „Wir haben ohne Matthias Fahrig eine gute Leistung gebracht und sind wieder einen Schritt weitergekommen. Das Ziel für den Wettkampf gegen die KTV Obere Lahn liegt auf der Hand. Es treffen zwei gleichstarke Mannschaften aufeinander. Hier kann die Devise nur lauten, von Anfang an Vollgas zu geben und jedes Duell mit höchster Konzentration anzugehen. Es kann sein, dass die Entscheidung an diesem Tag erst wieder am Reck fällt. Darauf sind wir vorbereitet und entsprechend fokussiert“, wird Trainer Christian Berberich auf der Homepage der Deutschen Turnliga zitiert.

Topduell in Dillingen

Neben dem Wettkampf Heidelberg gegen KTV Obere Lahn kommt es am Wochenende zu weiteren interessanten Duellen, die für den weiteren Saisonverlauf von großer Bedeutung sein könnten. So treffen in der Dillinger Kreissporthalle die bisher ungeschlagenen Teams TG Saar und der KTV Straubenhardt aufeinander.

Trotz der zwei Auftaktniederlagen hat der Aufsteiger TSV Monheim erste Ausrufezeichen setzen können und rechnet sich durchaus Außenseiterchancen im Duell gegen den Ex-Meister TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau aus. Das die Monheimer absolutes Bundesliganiveau haben, zeigten die Bayern eindrucksvoll am letzten Wettkampftag in Cottbus, als sie erst am Reck unterlagen.

von Michael E. Schmidt

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