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Beide Teams wissen: Punkte müssen her

Frauenbasketball, Bundesliga Beide Teams wissen: Punkte müssen her

Die beiden hessischen Bundesliga-Klubs hätten gerne unter besseren Vorzeichen gegeneinander gespielt. Sie dümpeln mit Chemnitz aktuell mit je vier Punkten vor Schlusslicht Bad Aibling

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 Tonisha Baker (Mitte) vom BC Marburg steigt gegen Jessica Höötmann (links) vom SV Halle hoch zum Korbwurf. Tiffany Porter-Talbert und Mekia Valentine (rechts) können nicht mehr 
eingreifen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Zuletzt boten die Blue Dolphins im Heimspiel gegen die Lions aus Halle trotz der Niederlage (61:65) eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt. Doch drei Spieltage vor Ende der Vorrunde wird es allmählich Zeit, das Punktekonto aufzubessern.

Ähnlich geht es den Rhein-Main Baskets, die am vergangenen Wochenende gegen die Chemcats Chemnitz mit 62:57 erfolgreich waren und den Schwung des Erfolgserlebnisses mit in die Partie gegen den BC Marburg nehmen wollen.

Aber auch die Gäste sind durchaus zuversichtlich, aus der Georg-Sehring-Halle in Langen die Punkte mitnehmen zu können. „Es wird ein Vier-Punkte-Spiel“, sagt Marburgs Trainer Patrick Unger, „wir sind uns der Situation durchaus bewusst.“ Die Baskets seien eine teamorientierte Mannschaft, „die gegen Marburg alles in die Waagschale werfen wird“. Seine Blue Dolphins wollen mit mehr Aggressivität in Angriff und Abwehr zum Erfolg kommen.

Dabei soll erstmals die Neuverpflichtung Brittany Wilson ihren Beitrag leisten. Die 25-jährige US-Amerikanerin ist vom tschechischen Klub Ostrava an die Lahn gekommen. Die Aufbauspielerin ist bereits ins Training eingestiegen und hat dort einen guten Eindruck gemacht. „Sie ist eine Führungspersönlichkeit, die etwas erreichen will“, sagt Unger und lobt ihren Trainingszustand: „Sie steht im Saft.“

Sein Team sei nun auf den wesentlichen Positionen doppelt besetzt. „Das bietet uns die Möglichkeit, mehr Gas zugeben.“

Baskets-Chefin freut sich aufs Derby

„Momentan stehen im BC Marburg und den Rhein-Main Baskets zwei Vereine in der hinteren Tabellenregion, die dort nicht unbedingt hingehören“, sagt die Vorsitzende der Baskets, Silke Dietrich. Aber beide Teams seien nach gewissen Personalquerelen noch immer in der Findungsphase, und man wisse nicht so recht, wo man eigentlich stehe. „Wir pflegen mit Marburg schon lange eine respektvolle Nachbarschaft“, betont Dietrich. Die wichtige Koexistenz der Klubs stärke die Basketballregion Hessen. „Die meisten Spielerinnen kennen sich untereinander ohnehin sehr gut.“

Sie sei sicher, dass sich beide aus der aktuell nicht gerade beglückenden Situation befreien werden und schließlich wieder Anschluss an die obere Tabellenregion finden werden. „Ich freue mich auf ein spannendes und sportlich hochklassiges Spiel“, sagt Dietrich.

von Bodo Ganswindt

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