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Baum und Co. haben Ladehemmung

Fußball, Verbandsliga Mitte Baum und Co. haben Ladehemmung

Nach dem vergangenen „schwarzen Samstag“ sind Breidenbach und Schröck auf der Suche nach Lust, Erfolgserlebnissen und Selbstvertrauen.

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Breidenbachs Nikola Novakov (links) fehlt heute Abend gegen Schröck.Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Breidenbach. Eine 0:2-Niederlage des FSV Schröck am Elisabethbrunnen gegen den Zweiten VfB Gießen, und ein 0:3 des FV Breidenbach beim Dritten FV Biebrich. Die Wunden müssen geleckt werden, und das beste Heilmittel sind Siege.

Oje, FVB! Null Punkte und 1:6 Tore aus den letzten beiden Spielen machen deutlich: Es klemmt zurzeit überall. Hinten fehlt es an Stabilität und Sicherheit, im Mittelfeld fehlt ein Denker und Lenker, und vorne fehlt es an Durchschlagskraft. Bei der 0:3-Niederlage des FV Breidenbach in Biebrich blieben Felix Baum, Okay Yildirim und Co. erstmals in dieser Verbandsligasaison ohne Torerfolg.

Breidenbach setzt auf „kontrollierte Offensive“

Vor dem Großkreis-Derby heute Abend um 19 Uhr auf den Kunstrasenplatz gegen den FSV Schröck lautet im Gunterstal die Devise: „Gewinnen um jeden Preis, und raus aus der Krise.“ Es ist ein brisantes Lokal-Derby, und dennoch könnten die Unterschiede größer kaum sein.

Auf der einen Seite drei Siege, ein Remis, vier Niederlagen, zehn Punkte auf der Habenseite und Rang fünf. Auf der anderen Seite stehen nur zwei Siege, aber fünf Niederlagen zu Buche, sechs Zähler, Platz 14 und Abstiegskampf pur.

Die Rollen scheinen klar verteilt zu sein: Der Fünfte aus dem Perftal empfängt einen von möglichen fünf Abstiegskandidaten vom Elisabethbrunnen.

„Egal wie, wir wollen gegen Schröck den Bock unbedingt umstoßen, um den ersten Heimsieg zu landen. Es kommt mir auch nicht darauf an, ob wir das mit fußballerischer Finesse schaffen. Schröck wird alles versuchen, um das erste Auswärtstor zu erzielen und Punkte zu holen, das wollen wir unbedingt verhindern“, spricht FVB-Coach Torsten Opitz Klartext.

„Wir werden auch mit dem entsprechenden Engagement auftreten, um die ersten drei Punkte in Breidenbach zu behalten, aber nicht auf Teufel komm raus stürmen, sondern aus einer kontrollierten Offensive unser Spiel aufziehen, zumal wir nach den beiden letzten Niederlagen den Blick auch wieder nach unten richten müssen“, weiß der Bad Laaspher.

Mit einem Sieg würde Schröck bis auf einen Punkt an den FVB herankommen. „Diese Möglichkeit wollen wir erst gar nicht aufkommen lassen“, so Opitz weiter, der wieder auf seinen Abwehrstabilisator Johannes Damm zurückgreifen kann. Dafür fallen weiterhin Dennis Brandl (Urlaub), Nikola Novakov und der dauerverletzte Neuzugang und Ex-Siegener Julian Kapitza aus.

„Wir wissen, dass Breidenbach die Niederlagen zuletzt wettmachen will, um an der Spitzengruppe dranzubleiben“, erklärt Co-Trainer Stephan Banf. Dennoch nimmt sich der FSV Schröck im Gunterstal einiges vor. „Wir wollen die Gefährlichkeit entwickeln, um auch auswärts einen Punkt zu holen. Zumindest wollen wir aber endlich einmal die Hütte treffen“, erklärt Banf. Dass dazu allerdings eine weitere Leistungssteigerung vonnöten ist, ist in Schröck jedem klar. „Wir haben auswärts noch nichts gerissen. Gerade bei Breidenbachs Offensive wird das heute ein hartes Stück Arbeit“, sagt Banf, der aber auch aus dem Spiel gegen Gießen weiß: „Die Spielanlage passt eigentlich bei uns.“ Auch personell schaut es beim FSV wieder besser aus. David Klein, Manuel Schäfer und Phillip Willershausen feierten nach kleineren Verletzungen bereits am vergangenen Samstag ihr Comeback. Zudem kehrt Ivo Pfalz in den Kader zurück. Fehlen wird neben Mehmet Kocak (Gelb-Rot-Sperre) Maximilian Eidam. „Wir hoffen, dass die Spieler langsam wieder an ihre alte Form herankommen“, sagt Banf.

Verbandsliga Mitte: FV Breidenbach - FSV Schröck (Fr., 19 Uhr), Vikt. Kelsterbach - SG Oberliederbach (Fr., 19.30 Uhr), VfB Gießen - TSG Wörsdorf, FC Ederbergland - TSG Wieseck, FSV Braunfels - TuS Dietkirchen (alle Sa., 15.30 Uhr), FC Dorndorf - FV Biebrich, SG Kinzenbach - Germ. Schwanheim, FC Eddersheim - SC Waldgirmes (alle So., 15 Uhr).

von Herbert Lenz und Tobias Kunz

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