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BC Marburg glückt die Generalprobe

Basketball, Bundesliga BC Marburg glückt die Generalprobe

Katlyn Yohn stellte mit 62 Dreiern eine neue Bestmarke für den BC Marburg in der Hauptrunde der Bundesliga auf.

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Marburg. Der BC Pharmaserv Marburg gewann das letzte der DBBL-Hauptrunde am Samstag in der Georg-Gaßmann-Halle mit 77:70 gegen die Rutronik Stars Keltern.

Marburg belegt in der Abschlusstabelle den fünften Platz, Keltern Rang vier. Im Playoff-Viertelfinale spielen die beiden Teams somit erneut gegeneinander. Das erste Playoff-Spiel findet am Ostersonntag, (27. März) um 17 Uhr in Keltern statt. Am Freitag, 1. April, hat der BC Pharmaserv Heimrecht, ein eventuell notwendiges drittes Spiel wäre am 3. April wieder in Keltern. Oberhausen und Osnabrück sind hingegen aus der 1. Liga abgestiegen.

Marburgs Birte Thimm (links) gegen Kelterns Mara Hjelle. Foto: Miriam Pruessner

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Rückschlüsse auf die kommenden Playoff-Begegnungen mochten die Trainer beider Mannschaften nur begrenzt ziehen. „Immerhin verloren wir nun knapper als beim 45:66 im Hinspiel, insofern ist schon eine Steigerung da. Meine Defensive muss mehr miteinander reden, denn 77 Punkte für Marburg sind zu viel“, sagte Kelterns Coach Christian Hergenröther. Am Samstag fehlte ihm auch seine Topscorerin Magali Mendy, die Französin wird aber bei den Playoffs wieder dabei sein. Auch bei den „Dolphins“ hofft Coach Patrick Unger, dass seine am Samstag fehlenden Leistungsträgerinnen Tonisha Baker und Patricia Benet spätestens zu den Playoffs einsatzfähig sind. „Der Sieg machte durchaus gute Laune, wenngleich ich das Gefühl hatte, dass meine Mannschaft sowohl in der Defensive als auch in der Offensive noch Steigerungspotenzial hat.In den Playoffs fängt es aber wieder bei Null an“, sagte Unger.

Vor 600 Zuschauern fand Marburg vor allem im ersten Viertel nur schwer ins Spiel. Nach dem 5:4 durch Katlyn Yohn nach drei Spielminuten war Marburgs Defensive des Öfteren zu nachlässig, Keltern fand leicht freie Mitspielerinnen und kam gerade von außen zu leichten Würfen. So zogen die Gäste auf 16:5 und 17:9 davon (7.). In kleinen Schritten vermochte Marburg es dann, sich ins Spiel hinein zu kämpfen. „Das erste Viertel kam uns ewig vor. Wir versuchten, als Team an einem Strang zu ziehen und in der Defensive zu klareren Strukturen zu kommen“, beschrieb es Marburgs Birte Thimm. Mit Finja Schaakes Solo verkürzte der BC auf 15:17, mit Kim Winterhoffs Dreier auf 20:22 (9.).

Wende im zweiten Viertel

Nach dem 21:26 zum Viertelende spielte Marburg im zweiten Viertel energischer auf. Thimm sorgte für den 27:28-Anschluss, eine mögliche Führung wurde zunächst durch ihren Fehlpass verhindert, ehe Schaake doch zum 29:28 traf. Auch zur Pause durften sich die „Dolphins“ über einen knappen 36:35-Vorsprung freuen. Im dritten Viertel waren die Gastgeberinnen im Vorteil, wenngleich auch nie dominierend. Nach Thimms Punkten zum 46:39 (26.) verkürzten die Gäste wieder auf 47:49.

Yohns Dreier zum 54:47 war dann denkwürdig. Mit ihrem 62. Dreier in der Saison-Hauptrunde stellte die US-Amerikanerin einen neuen Marburger Mannschaftsrekord auf. Auch auf ihre Mitspielerin wirkte sich dies positiv aus: Schaakes Freiwürfe zum 58:48 brachten erstmals einen zweistelligen Vorsprung. Julia Köppl versenkte ihre Freiwürfe zehn Sekunden vor Viertel-ende zum 62:50, auf der Gegenseite traf Linda Lehtoranta noch zum 52:62.

Ihren Vorsprung verwalteten die „Dolphins“ im Schlussabschnitt. Auf weniger als sechs Punkte (60:68) kam Keltern nicht mehr heran, das 73:60 durch Schaake bedeutete die Vorentscheidung.

„Eventuell treffen wir im Pokal am Sonntag ja erneut auf Keltern“, sagte Unger. In der Pokal-Endrunde am kommenden Wochenende in Marburg spielen die „Dolphins“ am Samstag um 17 Uhr gegen den TSV Wasserburg, Keltern trifft zuvor um 14 Uhr auf den Herner TC. Das Spiel um Platz 3 findet am Sonntag um 12 Uhr, das Endspiel um 15 Uhr statt.

von Michael Seehusen

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