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Auswärtstaktik soll Heimsieg bringen

Fußball, Verbandsliga Auswärtstaktik soll Heimsieg bringen

Auswärts hui (drei Spiele, neun Punkte), zu Hause pfui (zwei Spiele, nur ein Zähler) - da stellt sich die Frage: Kann der FV Breidenbach nur in der Fremde gewinnen?

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Papa Yaw Afriyie fehlt dem FV Breidenbach aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Breidenbach. Der Tabellenzweite VfB Gießen (12 Punkte) erwartet bereits morgen Nachmittag den Dritten, den FV Biebrich, der zehn Zähler auf seinem Konto hat. Der Spitzenreiter, die SG Oberliederbach, (zwölf Zähler) gastiert beim Vierten, dem FV Breidenbach mit zehn Punkten. Der sechste Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Mitte am ersten Septemberwochenende hat es wahrlich in sich.

Wenn am Sonntag um 15 Uhr im Gunterstal-Stadion die „Blauen“ dem VfB-Gießen-Bezwinger SG Oberliederbach auf den Zahn fühlen, lautet vor dieser Top-Partie die große Frage: Können die Hinterländer in ihrem dritten Heimspiel endlich ihre Heimschwäche ablegen?

„In Marburg haben wir eine imposante Leistung hingelegt. Das motiviert uns umso mehr, diese auch mal zu Hause zu bestätigen“, analysiert FVB-Coach Torsten Opitz nach der 3:0-Gala bei den Sportfreunden Blau-Gelb Marburg und vor dem Topspiel gegen die SG Oberliederbach. „Im letzten Jahr sind die Gegner mehr oder weniger sorglos nach Breidenbach gekommen und haben erfahren müssen, dass wir ein sehr gutes Jahr hingelegt haben. Jetzt treten die Gastmannschaften kompakt auf. Wir hatten bislang große Schwierigkeiten, unser Spiel durchzuziehen, das wollen wir am Sonntag anders machen“, fordert der 50-Jährige.

„Wir wollen mit unserer Auswärtsstrategie auch zu Hause auftreten. Das heißt, den Gegner herauslocken, um dann unser Spiel aufzuziehen“, gibt der Kripobeamte einen Einblick in die gewählte Taktik. Mit Oberliederbach treffen die Gastgeber auf eine Mannschaft, die mit 6:4 Toren zwar wenige Tore erzielt, aber auch wenig Gegentore kassiert hat. Mit einem Sieg hat der FVB die Möglichkeit, sich in der Spitzengruppe zu etablieren, um dann auch die Auswärtssiege zu vergolden.

Verzichten müssen die „Blauen“ bei diesem Vorhaben auf ihren bislang überragenden Abwehrchef Johannes Damm sowie auf Papa Yaw Afriyie (Gelb-Rot-Sperre). Dafür rücken Jannik Konitzer, Josip Katic und Okay Yildirim wieder ins Team.

von Herbert Lenz

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