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Ausrichter verzeichnet Melderekord

48. Weihnachtskriterium des Marburger SV Ausrichter verzeichnet Melderekord

Mehr als 1200 Meldungen von 20 Vereinen aus sechs Bundesländern, die mit 291 Aktiven antraten, übertrafen bei weitem 
die Erwartungen des 
 Marburger SV, der zum Weihnachtskriterium lud.

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Louisa Gnau vom Marburger SV holte nicht nur Medaillen auf den Freistilstrecken. Sie stellte über 200 m Brust und 100 m Lagen auch neue Bestzeiten auf.

Quelle: Ines Peters-Försterling

Marburg. „Nochmalige Umstrukturierungen der Wettkampfstrecken machen unsere Veranstaltung nicht nur für hessische Nachbarvereine attraktiv, sondern gehen weit über die Grenzen von Marburg hinaus“, lautete das Fazit der MSV-Vorsitzenden Lydia Pohl.

Marburger SV

Zum Jahresabschluss präsentierte sich der Marburger Nachwuchs in 26 Wettkämpfen ungebrochen mit vollem Elan und Kampfgeist. Das 69-köpfige Team des Gastgebers errang 90 Medaillen (23 Gold-, 33 Silber- und 34 Bronzemedaillen) sowie 127 persönliche Bestzeiten. Mit dem punktbestem Ergebnis von 1178 Punkten ging der Werner-Sell-Wanderpokal an den TuS Clausthal-Zellerfeld. DJK Delphin Osterfeld erreichte in der Gesamtwertung 980, der Marburger SV 949 Punkte.

Für viele junge Nachwuchstalente wie Timon Rausch (Jg. 2007), Mika Scheffler, Rosalie Grün (beide Jg. 2006), Hauke Christiani, Benjamin Feuer, Carlota Möller, Jeanette Lettmann, Tom Pieringer (alle Jg. 2005) und Linda Hübl (Jg. 2003) war es der erste Wettkampfeinsatz. Unbeirrt dieser Tatsache setzte sich Timon im Brustsprint gekonnt in Szene und wurde auf Anhieb Zweiter. Aus dem Trainerteam von Viktoria Estor und Laura Ried verfügen Joshua Mengel, Sebastian Kuske, Louisa Gnau (alle Jg. 2004), Samuel Boland, Luis Kling (beide Jg. 2005) sowie Niklas Grün und Martha Mengel (beide Jg. 2006) bereits über etwas mehr Wettkampferfahrung.

Joshua zeigte auf allen Bruststrecken Potenzial, indem er sich jeweils um mehrere Sekunden verbesserte. Dreimal stand er ganz oben auf dem Siegertreppchen und sicherte sich im Freistilsprint noch eine Bronzemedaille. Sebastian schwamm hier in Bestzeit zu Gold. Über die doppelte Distanz und im Rückensprint wurde er Zweiter.

Nachwuchs- und Jugendbereich überzeugt

Ein „Allroundtalent“ ist Louisa Gnau, die nicht nur über 50, 100 und 200 m Freistil mit zwei Goldmedaillen und Bronze punktete. Auch über 200 m Brust und 100 m Lagen machte sie mit neuen Bestmarken eine gute Figur, die sie mit Silber veredelte. Luis wurde Dritter im Brustsprint – ebenso wie Samuel über die doppelte Distanz. Niklas nahm eine Goldmedaille über 100 m Lagen, einmal Silber über 50 m Brust und zweimal Bronze über 50 und 100 m Freistil mit nach Hause. Erstmals testete Martha die Strecke über 100 m Lagen und landete auf dem dritten Platz.

Überaus zufrieden war das Trainergespann Lydia und Rainer Pohl mit seinem Schützlingen aus dem Nachwuchs- und Leistungsbereich. Emilia Metz (Jg. 2006), Jannika Lapp und Franka Fellenberg (beide Jg. 2005), Svenja Nuhn, Nathalie Bosshammer, Paul Martin und Mara Mensing sicherten sich teilweise mehrfach Plätze in den Medaillenrängen.

Gleich fünf Medaillen räumte Helena Stockschlaeder (Jg. 2002) ab. Im Freistilsprint (31,40 Sekunden) wurde sie in Bestzeit Erste. Über 100 m Brust und 100 m Lagen (1:28,08 Minuten) jeweils Zweite und über 50 m Brust Dritte. Stehvermögen bewies Helena im 200-m-Freistil-Rennen, in dem sie sich in 2:53,71 Minuten um satte dreizehn Sekunden verbesserte.

In der Wertung „1996 und älter“ machten Tim Lindner, Lucas Schremb, Jan Prennig (alle Jg. 1993), Leonard Pohl (Jg. 1990) und Fabian Grün (Jg. 1979) die Sache fast unter sich aus. Wie schon bei den Deutschen Meisterschaften der Masters im November, legte Fabian Grün sein ganzes Know-how im Freistil- (24,53) und Schmetterlingssprint (28,03) in die Waagschale. Unangefochten landete er auf dem ersten Rang. Mit einer Gold-, drei Silber- und einer Bronzemedaille wurde Lucas Schremb belohnt.

TSV Kirchhain

Mit neun Aktiven, die 15 Goldmedaillen und zahlreiche weitere gute Platzierungen holten, war der TSV Kirchhain im AquaMar vertreten. Am erfolgreichsten schnitt in Jakob Kömpf (Jg. 2005) ein ganz junger Schwimmer ab.

Jakob (Foto: Dirk Lossin) startete sechsmal, holte in seinem Jahrgang fünfmal die Goldmedaille (50 m Freistil in 37,39 Sekunden, 100 m Freistil in 1:25,09 Minuten, 200 m Freistil in 3:03,02 Minuten, 100 m Brust in 1:51,31 Minuten und 100 m Lagen in 1:37,49 Minuten) und rundete sein tolles Gesamtergebnis mit dem zweiten Platz über 200 m Brust ab.

Chiara Klein (Jg. 2004) schwamm ein für ihre Verhältnisse „kleines Programm“, ließ dabei aber nichts anbrennen. Bei ihren Einsätzen über 100 m Brust (1:25,10), 200 m Brust (3:01,87), 100 m Lagen (1:16,41) und 200 m Lagen (2:41,82) setzte sie sich gegen die Konkurrentinnen in ihrer Altersklasse durch.Ihr Bruder Silas (Jg. 2007) ging dreimal an den Start und war Jahrgangsbester über 50 m Freistil (39,28), 50 m Brust (51,09) und 50 m Rücken (46,76).

Bei ihrem erst zweiten Wettkampf überhaupt fischte Cora Wittekindt (Jg. 2005) drei Medaillen aus dem Becken. Sie gewann die Entscheidung über 100 m Freistil in 1:28,55 Minuten, wurde für ihre starke Leistung über 50 m Brust mit der Silbermedaille belohnt und holte sich Rang drei über 50 m Freistil.

Auch Tobias Lenz (Jg. 1997) hinterließ bei seinen vier Starts einen starken Eindruck. Mit dem zweiten Platz über 100 m Schmetterling in den Wettkampf gestartet, folgte der Gewinn der Goldmedaille über 50 m Freistil (25,90). Außerdem beanspruchte er als Zweiter über 100 m Freistil sowie als Dritter über 100 m Lagen weitere Platzierungen auf dem Siegertreppchen für sich.

In Christoph Schwarz (Jg. 2002) hatte der TSV einen weiteren Gewinner in seinen Reihen. Der 13-Jährige ging mit einer ganz starken Zeit als Sieger aus der Jahrgangswertung über 50 m Rücken (37,45) hervor. Bei seinen anderen Starts platzierte er sich in den Top fünf.

VfL Marburg

Ein richtig guter Jahresabschluss gelang den 25 Schwimmern des VfL Marburg beim Wettkampf des Lokalrivalen. In der Pokalwertung belegte das VfL-Team mit 408 Punkten Rang sechs. Mit 39 Medaillen rangierte der VfL in der inoffiziellen Wertung auf Platz sieben.

Einen Einstand nach Maß auf der großen Wettkampfbühne legten die von Sophie Kunath betreuten Youngster Hannah Lambrecht (Jg. 2005), Nicole Winter (Jg. 2007) und Jumanah Zayadi (Jg. 2004) hin. Gelangen Hannah und Jumanah Top-Ten-Platzierungen, so ging es für Nicole über 50 m Rücken und 50 m Freistil jeweils zu Silber und Bronze.

Richtig gut lief es bei Jakob Schul (Jg. 2003), der mit fünf Siegen die Saison abschloss. Sein punktbestes Ergebnis erreichte er über 100 m Freistil in 1:11,39 Minuten und 286 Punkten. Vier Siege und zwei Bestzeiten waren die Ausbeute von Lennardt Langenbach (Jg. 2006). Als Sieger im 100-m-Brustschwimmen erzielte er in 1:48,47 Minuten 160 Punkte. Über 50 und 100 m Brust nahm Hanna Schmidt-Dege (Jg. 2006) zweimal Gold und einmal Silber mit nach Hause.

Die jüngsten VfL-Starterinnen waren Lea Heinz und Nicole Winter im Jahrgang 2007. Blieb Lea über 50 m Freistil noch deutlich unter ihren Möglichkeiten, so lief es über 50 m Rücken und Rang sieben wesentlich besser. Auf das Podest ging es für Nicole: Sie schwamm über 50 m Rücken (54,12) zu Silber, 51,84 Sekunden im 50-m-Freistilsprint reichten zu Bronze.

Im Jahrgang 2006 präsentierten sich Hanna Schmidt-Dege, Nele Welk, Kim Wicklein, Lennardt Langenbach, Ben Hantelmann, und Philip Scherba bestens. Trugen sich Hanna und Lennardt in die Siegerliste ein, so gingen weitere Medaillen an Ben Hantelmann, Philip Scherba und Nele Welk.

In der Jahrgangswertung 2005 gingen Amy Heinz, Sophie Wagner, Denis Hlushkou und Hanna Lambrecht an den Start. Einmal Gold, einmal Bronze lautete die Ausbeute von Amy Heinz. Über 200 m Freistil schwamm sie in neuer Bestzeit von 3:34,14 Minuten zu Gold. 51,69 Sekunden über 50 m Rücken reichten zu Bronze. Mit zwei neuen Bestmarken über 50 und 200 m Freistil schloss Denis Hlushkou den Wettkampf ab.

TSV Eintracht Stadtallendorf

Vom TSV Eintracht Stadtallendorf nahmen Davide Piacenza (Jg. 2002), Andreas Diehlmann (Jg. 2000), Moritz Nau (Jg. 1999) und die Brüder Tobias und Emanuel Nörrenberg (Jg. 1999 beziehungsweise 1995) die Gelegenheit wahr, beim traditionell gut besetzten Wettkampf in Marburg einen letzten Formtest vor den Feiertagen zu absolvieren.

Zu Beginn der Veranstaltung pulverisierte Andreas über 200 m Freistil in 2:10,95 Minuten seine alte Bestzeit um vier Sekunden und stand sogleich auf Platz zwei in einem gut besetzten Rennen. Emanuel schlug in 2:03,61 Minuten an und sicherte sich in seinem Jahrgang den ersten Platz – wie auch über die 200 m Lagen in persönlicher Bestzeit von 2:26,04 Minuten.

Weitere erste Plätze gab es für Andreas über 50 m und 100 m Schmetterling in guten 31,03 Sekunden beziehungsweise 1:13,92 Minuten und für Tobias in 1:11,63 Minuten.
Moritz Nau wurde über 50 m Rücken in 35,19 Sekunden mit Platz eins sowie über 50 m Brust (38,47) mit Platz zwei belohnt. Davide lieferte bei all seinen Starts eine souveräne Leistung ab, konnte beim Weihnachtskriterium jedoch keine Podestplätze erringen.

von Ines Peters-Försterling, 
Dirk Lossin, Manfred Hellmann 
und Alfred Hof

 
Die von Sophie Kunath (hinten) betreuten Youngster Jumanah Zayadi (v. l.), Hannah Lambrecht und Nicole Winter trugen zum erfolgreichen Abschneiden des VfL Marburg bei.  Foto: Manfred Hellmann
 
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