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Ariel Szymanski und Admir Pllana sagen Ade

Fußball-Hessenliga Ariel Szymanski und Admir Pllana sagen Ade

Nicht nur für die Eintracht, sondern auch für vier Spieler der Herrenwälder heißt es morgen gegen Aufsteiger SC Borussia Fulda: Abschied nehmen vom Stadtallendorfer Publikum.

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Ariel Szymanski (linkes Foto, links) und Admir Pllana (rechtes Foto, links) bestreiten morgen ihr letztes Heimspiel für die Stadtallendorfer Eintracht.Fotos: Michael Hoffsteter / Marcello Di Cicco

Quelle: Michael Hoffsteter

stadtallendorf. So läuft Ariel Szymanski nach sechs Jahren im Eintracht-Trikot zum letzten Mal im Herrenwaldstadion auf. Der Defensivspieler kam seinerzeit vom Gießener Kreisoberligisten TSG Nieder-Ohmen in die Industriestadt.

Wegen seiner beruflichen Verpflichtung bei der Polizei kann der 27-Jährige den Ostkreislern jedoch nicht mehr im nötigen Maße zur Verfügung stehen. „Er wird morgen noch mal spielen“, kündigt Eintracht-Trainer Dragan Sicaja an. Zuletzt kam der jüngere Bruder von Watzenborn-Topstürmer Raffael Szymanski beim Restrundenauftakt in Oberrad zum Einsatz.

Wie Stadtallendorfs Sportlicher Leiter Fejz Hodaj mitteilte, werden weitere Spieler verabschiedet: Neben dem 24 Jahre alten Thomas Wellner, der nach zwei Jahren zum Mitte-Verbandsligisten FV Breidenbach zurückkehrt (die OP berichtete), wird auch Michel Groß (25), der zuletzt nur in der Hessenliga-Reserve zum Einsatz kam, den Verein nach eineinhalb Jahren mit unbekanntem Ziel verlassen.

Vierte Abgang tut besonders weh

Der vierte Abgang dürfte der Eintracht besonders wehtun. Denn der 27-jährige Admir Pllana (Ziel unbekannt), der im Winter vom Ligakonkurrenten Rot-Weiß Frankfurt kam, war bei Sicaja als „Sechser“ gewissermaßen gesetzt. „Wir hatten ursprünglich geplant, ihn für eineinhalb Jahre zu verpflichten. Dann hatten wir uns darauf geeinigt, zunächst ein halbes Jahr zu testen, ob es funktioniert. Die Fahrerei von Frankfurt zu uns war letztlich ein zu großer Aufwand für ihn“, erklärt Hodaj.

Keine guten Nachrichten gibt es von Stürmer Del-Angelo Williams, der sich zuletzt im Training schwer an den Bändern verletzt hatte (die OP berichtete). „Für ihn ist die Saison gelaufen“, bedauert Sicaja, denn: „Seine Präsenz und Geschwindigkeit sind viel wert. Mit Erdinc Solak hinter ihm war es eine überragende Lösung.“ Am Mittwoch unterzog sich Williams einer MRT-Untersuchung, die Aufschluss über die genaue Verletzung und Ausfalldauer geben soll.

Für einen anderen scheint die Leidenszeit hingegen beendet: Kenan Atas. Der lange verletzte Linksverteidiger bestritt gegen Teutonia Watzenborn-Steinberg sein erstes Hessenliga-Spiel nach fast acht Monaten. „Er hat sich die Chance verdient und gegen Denis Weinecker ein gutes Spiel gemacht“, lobt der Stadtallendorfer Übungsleiter das 22-jährige Eigengewächs.

Zufriedenes Resümee des vergangenen Spieltages

Wenngleich der TSV-Coach einräumt, dass die entscheidende Niederlage gegen Lohfelden noch nachwirke, zieht er vor dem vorletzten Saisonspiel ein zufriedenes Resümee: „Wir haben sehr gute Spiele gemacht, die Mannschaft hat sich super entwickelt. Unsere direkten Gegner waren nie 15, 20 Punkte vor uns. Das war mehr als wir erwartet haben - und trotzdem ist es wichtig, jetzt noch mal den letzten Tropfen zu geben und uns mit einem positiven Ergebnis von unseren Zuschauern zu verabschieden.“

Die letzten drei Vergleiche mit Borussia Fulda gingen für die Eintracht übrigens verloren. Die Chance, diese Bilanz aufzubessern, ist allerdings gut. Denn der Aufsteiger aus der Domstadt wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch 2016/2017 im hessischen Oberhaus spielen. Denn vier Hessenliga-Absteiger gäbe es nur, wenn der SV Wiesbaden nicht vor dem 15. Mai seinen Rückzug verkündet und wenn der TSV Steinbach aus der Regionalliga absteigt (die OP berichtete). Beides dürfte nicht eintreten.

  • Hessenliga: KSV Baunatal - FSC Lohfelden (Fr., 19.30 Uhr), Vikt. Griesheim - 1. FC Eschborn, Rot-Weiß Frankfurt - Spfr. Seligenstadt, Eintr. Stadtallendorf - Borussia Fulda, SC Hessen Dreieich - Teut. Watzenb.-Stbg., FC Bayern Alzenau - OSC Vellmar, TSV Lehnerz - SV Wiesbaden, Buchonia Flieden - Rot-Weiß Hadamar (alle Sa., 15 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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