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Argentinische Landsleute beharken einander

Marburg Open Argentinische Landsleute beharken einander

Wenn auch die ein oder andere Wolke drohend über die Anlage des TV Marburg zog, so blieben Sportler und Zuschauer bis zum frühen Abend weitgehend von Regenschauern verschont.

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Der Argentinier Nicolas Kicker bezwang seinen Landsmann
Manuel Pena Lopez. Fotos: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Bei optimalem Tenniswetter wurde gestern zunächst die Qualifikations­runde für das Hauptfeld der Marburg Open fortgesetzt. Immerhin ging es noch um vier vakante Plätze. Extrem spannend verlief die Partie zwischen dem Italiener Gianluca Mager und dem Bulgaren Dimitar Kuzmanov.

Sie schenkten einander nichts, dafür aber den Zuschauern ein begeisterndes Match, in dem Kuzmanov nach drei umkämpften Sätzen mit 7:5, 3:6 und 6:3 das bessere Ende für sich hatte.

Nicht minder dramatisch war die erste ausgetragene Begegnung des Hauptfeldes. Die argentinischen Landsleute Nicolas Kicker und Manuel Pena Lopez beharkten einander nach allen Regeln der Tenniskunst. Auch sie gingen in den dritten Satz, in dem der als Nummer acht gesetzte Kicker die Oberhand behielt (6:7, 6:6, 6:3).

Ein schnelles, aber auch durchaus erwartet schnelles Aus mussten die Lokalmata­doren Jan Beusch und Tadej Turk in der Doppelkonkurrenz hinnehmen.

Das deutsch-slowenische Doppel vom TC Marburg und dem gastgebenden TV Marburg hatte gegen die chinesische Paarung Mao-Xin Gond und Ze Zhang kaum eine Chance. Nach 2:6 und 1:6 war die Show vorüber, die zu Beginn des zweiten Satzes mit einem feuchten Gruß der Besprenkelungsanlage bedacht wurde. Die Akteure nahmen’s locker, pausierten für kurzen Zeit und setzten dann die Partie fort.

Im zweiten Einzel der Hauptrunde musste sich der Deutsche Jeremy Jahn, der mit einer Wildcard ins Turnier gekommen war, mit dem Slowaken Norbert Gombos auseinandersetzen. Schnell war klar, dass der tapfere Jahn seinem Gegenüber nur wenig Paroli bieten würde. Mit 6:0 schloss Gombos den ersten Satz für sich ab. Er dominierte in allen Belangen, hatte vor allem mehr Druck und Präzision in seinen Schlägen. Immerhin hielt Jahn in der Anfangsphase des zweiten Satzes einigermaßen mit. Er lag dennoch schnell 1:3 im Hintertreffen, ehe ihm ein Break zum 2:3 gelang.

Doch Gombos konterte postwendend und legte mit einem Rebreak das 4:2 vor und verbuchte schließlich den Satz mit 6:3 und damit auch das Match.

von Bodo Ganswindt

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