Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Anlaufprobleme sind überwunden

Zwischenbilanz Fußball-Kreisoberliga: SC Gladenbach Anlaufprobleme sind überwunden

Der zu Saisonbeginn hoch gehandelte SC Gladenbach konnte im bisherigen Saisonverlauf die Erwartungen nicht ganz erfüllen.

Voriger Artikel
Dem Aufsteiger fehlt es bislang an Kaltschnäuzigkeit
Nächster Artikel
Cholibois fordert mehr Beständigkeit

Marco Schott (rechts) erzielte bislang acht Treffer und ist damit bester Torschütze beim SC Gladenbach.

Quelle: Florian Gaertner

Gladenbach. Nachdem die Mannschaft die vergangene Saison als Tabellenfünfter abgeschlossen hatte, verstärkte sich die Mannschaft von Trainer Frank Dalwigk gezielt und ging als Aufstiegsfavorit Nummer eins ins Rennen. Der Favoritenrolle wurden die Gladenbacher allerdings nur selten gerecht, sodass die Mannschaft mit 34 Punkten aus 18 Spielen derzeit auf Platz drei der Tabelle steht. Neun Punkte trennen die Gladenbacher von einem direkten Aufstiegsplatz.

„Wir hatten uns vor der Saison entschlossen, den Aufstieg als Ziel auch öffentlich zu nennen. Dass wir derzeit nicht im unmittelbaren Aufstiegskampf mitmischen, hat verschiedene Gründe“, sagt Spielertrainer Jens Haffner, der zu Saisonbeginn als Co-Trainer von Frank Dalwigk verpflichtet worden war. Dalwigk hatte sein Amt, nach der 1:4-Heimniederlage gegen den TSV Michelbach, niedergelegt. Vor diesem Spiel hatte Dalwigk seine Mannen noch in die Pflicht genommen: „Nach ganz oben geht es nur, wenn jeder einzelne den Fokus mehr auf den Fußball legt. Das muss die Mannschaft jetzt für sich selbst entscheiden.“

Erfolgsserie unter Haffner

Haffner feierte beim 2:1-Sieg in Stadtallendorf einen Einstand nach Maß. Unter seiner Regie zeigte die Mannschaft in den nächsten Spielen, dass der Erfolg keine Eintagsfliege war. Von den folgenden fünf Partien wurden vier gewonnen. Eine solche Erfolgsserie hatte es in den ersten 13 Spielen nicht gegeben.

Ärgerlich aus Haffners Sicht waren dabei vor allem die Heim-Unentschieden gegen Südkreis, Silberg/Eisenhausen und Wallau. „In diesen drei Spielen haben wir leichtfertig sechs Punkte verschenkt“, trauert der Coach den verlorenen Zählern nach.

"Uns fehlt ein Knipser"

Die Mannschaft, die eine hohe individuelle Klasse auszeichnet, wird in der Restrunde noch einmal angreifen. Der 36-Jährige will vor allem den Teamgeist stärken. „Im Training ziehen alle prima mit. Wir führen viele Gespräche. Fußballerisch ist der Kader richtig stark“, stellt Haffner fest, auch wenn er die Abschlussschwäche bemängelt, es wurden nur 28 Treffer erzielt: „Uns fehlt ein Knipser.“

Vom 19. bis 21. Februar bezieht die Mannschaft ein Trainingslager in Goch, um den Grundstein für eine erfolgreiche Restrunde zu legen. Nach einem kurzen Gastspiel in Eckels­hausen ist Matthias Jonetzek zum GSC zurückgekehrt. „Unser Ziel ist es, den dritten Platz nach hinten abzusichern. Und nach oben schauen wir, was sich ergibt“, unterstreicht Haffner.

  • Zugang: Matthias Jonetzek (SV Eckels­hausen).
  • Bilanz: Platz 3 mit 34 Punkten, 10 Siege, 4 Remis, 4 Niederlagen.
  • Beste Torschützen: Marco Schott (8), Özcan Durgut (5).
  • Höchster Heimsieg: 4:1 gegen FSV Buchenau. Höchste Heimniederlage: 1:4 gegen Michelbach. Höchster Auswärtssieg: 2:1 bei Eintracht Stadtallendorf II. Höchste Auswärtsniederlage: 1:4 bei FC Türk Gücü Breidenbach.
  • Auftaktprogramm: SG Silberg/Eisenhausen (A), SG Rennertehausen/Battenfeld (H).

von Lothar Reeber

Voriger Artikel
Nächster Artikel
De Höhner in der Stadthalle

Kultband „Höhner“ machte Marburg vor 470 begeisterten Fans im Erwin-Piscator-Haus zum Kölner Stadtteil