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André Breuer springt in die Bresche

Fußball André Breuer springt in die Bresche

Nicht nur auf dem Fußballplatz setzt sich André Breuer von Kindesbeinen an für den VfL Neustadt ein. Auch am Entstehen des neuen Kunstrasens ist der 23-Jährige mit seinen Teamkollegen maßgeblich beteiligt.

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Gewinner der Wahl: André Breuer vom VfL Neustadt.

Quelle: Marcello Di Cicco

Neustadt. Spieler der Woche - eine Ehrung, die beim Kreisoberliga-Zweiten VfL Neustadt ausnahmsweise keine Folgen hat - zumindest noch nicht. „Bisher muss jemand nur eine Kiste spendieren, wenn er in der ‚Elf des Tages‘ oder mit Foto in der Zeitung ist“, verrät André Breuer. Ersteres schaffte der Student des Bauingenieurwesens an der THM Gießen am Montag - und dies zu Recht.

Nach einer Ecke von Fabian Schmitt nickte Breuer gegen den TSV Kirchhain zunächst zum Ausgleich ein. In der Folge trug er maßgeblich dazu bei, dass die Junker-Hansen-Städter den fünften „Dreier“ der Saison feiern durften. „Simon Blöss hat gefehlt, da musste ja irgendwer in die Bresche springen“, sagt Breuer, der seinen fehlenden Teamkollegen gleichzeitig als Kapitän vertrat und sich freut, „dass es auch mal mit einem Tor geklappt hat. Das ist bei mir sonst eher nicht der Fall.“

Seit den Bambini kickt der Student für den VfL, gewann mit dem Klub in der C-Jugend sogar die Kreismeisterschaft. „Das waren die Jahrgänge 1992/1993. Ein Großteil der damaligen Mannschaft bildet heute unsere ‚Erste‘“, erzählt der „Sechser“, der aus einer Fußball affinen Familie stammt. Vater Uwe ist Abteilungsleiter und Betreuer der VfL-„Zweiten“, Andrés drei Jahre ältere Schwester Elena spielt nach einem Intermezzo in Wetzlar inzwischen wieder für den RSV Roßdorf. „Meine Mutter hat aber nichts mit Fußball am Hut“, sagt er schmunzelnd.

Neben seiner Tätigkeit als Spieler trainiert er mit Mitspieler Kirill Flad und Ex-VfL-Spieler Erhan Öncücük die C-7-Junioren des VfL, für den er auch an einem Großprojekt arbeitet - und dies heißt nicht Aufstieg. „Jedes Wochenende“ sei derzeit voller Einsatz beim Umbau des Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz gefordert. „Wir haben komplett gepflastert, Kabel fürs Flutlicht verlegt und die Tribüne gebaut. Vor allem unser Vorsitzender Klaus Busch investiert viel Zeit. Davor kann man nur den Hut ziehen“, meint Breuer.

Nach zwei Aufstiegen in Folge wurde das Team von Spielertrainer Sascha Blöss erst in der Vorsaison in der Kreisoberliga gestoppt - für Breuer alles andere als ein Beinbruch, denn: „Der Aufstieg wäre wohl ein Schritt zu viel gewesen.“

Ein Platz zwischen vier und acht peilt der 23-Jährige in dieser Runde an. „Ganz oben wird es Michelbach machen. Für uns ist wichtig, dass wir in der Klasse bleiben.“ Die Chancen dafür stehen mehr als gut.

von Marcello Di Cicco

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