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Als Spitzenreiter zum Angstgegner

Fußball-Hessenliga Als Spitzenreiter zum Angstgegner

Zum ersten Mal tritt Eintracht Stadtallendorf am Samstag als Spitzenreiter die Reise an den Rand des Westerwaldes zu Rot-Weiß Hadamar an, wo die Herrenwälder noch nie gewonnen haben.

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Stürmer Natnael Tega (links, hier gegen Griesheims Sören Marbe) will mit Stadtallendorf auch beim SV Rot-Weiß Hadamar in der Erfolgsspur bleiben.

Quelle: Marcello Di Cicco

Stadtallendorf. Den Moment wollte man am Herrenwald vor wenigen Wochen noch genießen. Die Freude über Platz zwei so lange wie möglich auskosten. Nach neun Spieltagen ist die Eintracht nun da angekommen, wo alle Mannschaften stehen wollen: auf Platz eins.

22 Punkte hat der TSV bereits auf dem Konto. Zum Vergleich: In der Spielzeit 2014/2015 benötigten die Ostkreisler exakt doppelt so viele Spieltage, um die 22-Punkte-Marke zu knacken. Und selbst in der Saison 2009/2010, in der die Eintracht auf Platz vier ihr bislang bestes Abschneiden seit der Zugehörigkeit zum hessischen Oberhaus verbuchte, hatte sie bis zum neunten Spieltag sechs Zähler weniger als in dieser Runde gesammelt.

Mit dem vorerst letzten von drei Auswärtsspielen in Folge dürften für die Eintracht die „Wochen der Wahrheit“ beginnen, denn: In den letzten acht Partien der Hinserie müssen sich die Schützlinge von Stadtallendorfs Trainer Dragan Sicaja noch mit sechs Mannschaften messen, die derzeit zu den Top acht gehören.

„Es kann an jedem Spieltag anders kommen als man denkt“

Wirklich Sorgen macht sich Manuel Bachmeier deshalb jedoch nicht: „Im Prinzip ist jeder Gegner in dieser Liga stark. Wer hätte schon gedacht, dass Griesheim gegen Frankfurt gewinnt?“, fragt der TSV-Keeper, der mit einem gehaltenen Elfmeter kurz vor Schluss in Griesheim den Sieg rettete. Doch der Youngster weiß auch: „Es kann an jedem Spieltag anders kommen als man denkt.“

Sicaja sieht für seine Elf ab jetzt die Chance, sich zu beweisen: „Jetzt wird sich herausstellen, ob wir mit den Mannschaften mithalten können, die in den vergangenen Jahren oben mitgespielt haben. Hadamar ist noch mal ein anderes Kaliber. Es ist eine Mannschaft, die sich in den vergangenen vier, fünf Jahren kaum personell verändert hat. In Hadamar waren es immer enge Spiele“, weiß der Kroate, der mit der Eintracht noch keines der vier Auswärtsspiele bei der Mannschaft von Trainer Walter Reitz gewonnen hat und warnt: „Dass wir als Erster anreisen, wird zusätzliche Motivation für den Gegner sein.“

Ausfallen wird Michel Groß. „Ich hoffe, dass es bei ihm kein Kreuzbandriss ist“, sagt Sicaja, dem wohl auch Kenan Atas fehlen wird, den Probleme mit dem Sprunggelenk plagen. Defensivkraft Ariel Szymanski hat zwar wieder trainiert. „Wir werden aber kein Risiko eingehen - gerade bei muskulären Problemen“, gibt der Coach zu verstehen, dem nach auskurierter Erkältung wieder Stürmer Del-Angelo Williams zur Verfügung steht.

Hessenliga: 1. FC Eschborn - FC Bayern Alzenau (Fr., 19.15 Uhr), SV Wiesbaden - Rot-Weiß Frankfurt (Fr., 19.30 Uhr), Buchonia Flieden - KSV Baunatal, TSV Lehnerz - SpVgg. Oberrad, FSC Lohfelden - Teut. Watzenb.-Stbg., OSC Vellmar - Spfr. Seligenstadt, Rot-Weiß Hadamar - Eintr. Stadtallendorf (alle Sa., 15 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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