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Alle Jahre wieder: Top-Tennis an der Lahn

Tennis Alle Jahre wieder: Top-Tennis an der Lahn

Die Vorbereitungen für das Tennis-Ereignis des Jahres sind in vollem ­Gange. Am Samstag ­erfolgt mit Beginn der Qualifikationsrunde der erste Aufschlag für die Marburg Open 2015

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Heiko Hampl (links), der Vorsitzende des TV Marburg, und Turnierdirektor Peter Zimmermann gehören zu den Hauptverantwortlichen der Marburg Open.

Quelle: Bodo Ganswindt

Marburg. Zum nunmehr sechsten Mal richtet der TV Marburg das ATP-Challenger-Turnier „Marburg Open“ aus. Immer wieder eine Herausforderung für den Verein und seine Macher! Doch alle Mühen sind es wert, den Tennisfreunden der heimischen Region und darüber hinaus eine Veranstaltung zu bieten, die Sport von hoher Klasse präsentiert.

Auch diesmal finden sich im Hauptfeld der 32 Athleten junge und aufstrebende Profis, die unter den besten 200 Tennisspielern der Welt rangieren und den weiteren Weg nach oben im Blick haben. Etliche Spieler der vergangenen Turniere tummeln sich bereits unter den Top-100 der Welt.

Eintrittskarten werden rege nachgefragt

Wer also Spitzentennis sehen und in angemessenem Ambiente erleben will, darf sich auf die Woche vom 27. Juni bis zum Finaltag am 4. Juli freuen. Der Kartenvorverkauf läuft gut, bestätigen TV-Vorsitzender und Turniermanager Heiko Hampl sowie Turnierdirektor Peter Zimmermann. Vor allem der Run auf die Tickets für die Finalspiele sei enorm. Der Eintritt für die Qualifikationsrunde ist frei. Ansonsten sind die Eintrittskarten jeweils an der Tageskasse zu bekommen. „Wir sind mit dem bisherigen Lauf der Vorbereitungen sehr zufrieden; solange es nicht regnet, ist alles Ordnung“, sagt Hampl. Das Turnierareal hat inzwischen Konturen angenommen, nicht zuletzt dank der Unterstützung von etwa 50 Mitgliedern des TV Marburg, die sich wie auch in den Jahren zuvor unentgeltlich in den Dienst der Sache stellen.

„Während der Turniertage werden es 200 Mitglieder sein, die uns engagiert zur Seite stehen“, sagt Zimmermann, bei dem ab Samstag mit Beginn der Qualifikationsrunde für das Hauptfeld alle Fäden bezüglich des Spielgeschehens zusammenlaufen. „Es wird übrigens die beste Quali, die wir jemals hatten“, betont Hampl. Denn inzwischen werden für die Qualifikation nur noch Spieler zugelassen, die auch in der Weltrangliste geführt werden. Eine Ausnahme gilt für jene, denen eine der sechs Wildcards zuteil wurde, die vom Veranstalter vergeben werden.

Vorjahressieger schielt nach Wimbledon

22 Spieler befinden sich bereits auf der „Acceptance List“ für das Hauptfeld, das durch vier Qualifikanten und die Wildcard-Besitzer komplettiert wird.

Unter ihnen befindet sich auch der Vorjahressieger Andrey Golubev aus Kasachstan. Ob er tatsächlich in Marburg aufschlagen wird, hängt davon ab, ob er sich möglicherweise für das Rasenturnier in Wimbledon qualifiziert.

Dort lockt das große Geld, denn wer die erste Runde erreicht, hat 35000 Euro sicher, was ein frühes Ausscheiden versüßen würde und die nur ­wenigen Punkte für das Weltcup-Ranking verschmerzen ­ließe.

In Marburg hingegen werden insgesamt „nur“ 42500 Euro Preisgeld ausgespielt. Dafür gibt es für den Sieger der Marburg Open wesentlich mehr Punkte zu gewinnen als für einen Erstrunden-Verlierer in Wimbledon. Überdies genießen die Hauptfeldspieler freie „Hospitality“, sprich: für sie sind Unterkunft und Verpflegung frei.

Livestream aller Hauptrundenspiele

Als Oberschiedsrichter fungiert einmal mehr Hans-Jürgen Ochs. Alle Spiele des Hauptfeldes können im Livestream verfolgt werden. Einen Live-Score gibt es vom ersten Spiel der Qualifikation an.

Nähere Informationen über die Homepage der Marburg Open.

von Bodo Ganswindt

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