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Lokalsport Alexandra Wilke unterschreibt bis 2020
Sport Lokalsport Alexandra Wilke unterschreibt bis 2020
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Hat ihren Vertrag beim BC um drei Jahre verlängert: Alexandra Wilke. Quelle: Thorsten Richter
Marburg

Am Wochenende beginnen für den BC Marburg die Playoffs in der Basketball-Bundesliga mit dem ersten Viertelfinal-Heimspiel. Vier Tage vor der Partie gegen die Fireballs Bad Aibling am Samstagabend (19 Uhr; Georg-Gaßmann-Halle) hat der Verein am Dienstag die Verlängerung des Vertrags mit Alexandra Wilke bekannt gegeben.

„Mit ausschlaggebend für die Verlängerung war das Menschliche“, erklärt Wilke. „Das Team ist einfach spitze, wir verstehen uns alle super.“ Dabei schließt sie neben ihren Mitspielerinnen auch das Trainer- und Betreuerteam um Chefcoach Patrick Unger ein. Unger selbst hatte seinen Kontrakt beim Hauptrunden-Dritten der aktuellen Spielzeit vor wenigen Wochen ebenfalls um drei Jahre verlängert.

Der BC-Trainer freut sich über die Vertragsverlängerung der gebürtigen Berlinerin, traut der U-20-Nationalspielerin mittel­fristig den Sprung in die A-Mannschaft des Deutschen Basketball-Bunds zu: „Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass sie zu den besten Point Guards der Liga gehören kann, wenn sie sich noch mehr anstrengt und sich mehr zutraut. Wenn sie etwas abgezockter und selbstbewusster spielt, werden wir sie bald im Nationaltrikot sehen.“

Alexandra Wilke wechselte im vergangenen Jahr von Zweitligist Bender Baskets Grünberg nach Marburg. In den 22 Hauptrundenspielen kam sie in durchschnittlich knapp 18 Minuten Einsatzzeit - größtenteils als Point Guard - auf 3,5 Punkte und 1,4 Rebounds. „Ich sehe in Marburg große Chancen, mich persönlich weiterzuentwickeln und zu verbessern“, sagt sie. „Dass wir eventuell schon in der kommenden Saison international spielen, macht Marburg sehr attraktiv.“ Zunächst gilt die Konzentration der Lehramtsstudentin jedoch der bevorstehenden Playoff-Serie. Mit Bad Aibling sei aufgrund einer Auswärtsniederlage in der regulären Saison „noch eine Rechnung offen“. Dafür, erklärt sie, „wollen wir Revanche nehmen“.

von Marcus Richter und Stefan Weisbrod

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