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Afriyie wird zum Hallen-Helden

Neujahrscup Buchenau Afriyie wird zum Hallen-Helden

Verbandsligist FV Breidenbach zeigte im „Siebenmeter-Krimi“ um den Neujahrs-Cup des FSV Buchenau die besseren Nerven als der VfL Biedenkopf und holte sich 600 Euro Siegprämie ab.

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Der Pokal steht vor Papa Yaw Afriyie, der für Turniersieger Breidenbach zum entscheidenden Mann avancierte.

Quelle: Herbert Lenz

Dautphetal. Großes Kino unter dem Dach der Hinterlandhalle, viel Diskussionsstoff und eine gute Kulisse: Rund 300 Fans sorgten für einen guten Rahmen, die zehn teilnehmenden Teams zwar für kein großes Spektakel, aber die beiden Endspielteilnehmer beim „Finalefurioso“ für Spannung pur.

Im Endspiel setzte sich der Verbandsligist FV Breidenbach gegen den Gruppenligisten VfL Biedenkopf mit 5:4 nach Siebenmeterschießen durch - obwohl die „Blauen“ ohne ihre drei etatmäßigen Torhüter angereist waren. Zum Matchwinner avancierte aber ausgerechnet „Ersatzkeeper“ Papa Yaw Afriyie. Der ausgebildete Feldspieler, Flügelflitzer und Techniker gab auch zwischen den Pfosten eine gute Figur ab: Einen Siebenmeter parierte der Ghanaer, und einen lupfte er zum Vergnügen der Fans zur Vorentscheidung über VfL-Schlussmann Christian Achenbach hinweg ins Tor. Auch Okay Yildirim, Robin Bögel und Bican Karapinar bewiesen Nervenstärke. Auf der Gegenseite trafen Serdal Ergin, Sascha Krellig und Max Plum vom Punkt - zu wenig für den Pokal-Triumph.

Nur vier Versuche statt fünf

Aber: Beide Mannschaften schossen nur viermal vom Punkt (statt fünfmal), was bei den Anhängern, Verantwortlichen und Akteuren des VfL Biedenkopf für einigen Diskussionsstoff sorgte, laut Turnierleitung aber vorher vereinbart worden sei.

In der regulären Spielzeit hatte Dennis Rakowski die Schützlinge von VfL-Coach Frank Winkler in Führung gebracht. Sechs Minuten und 43 Sekunden vor der Schlusssirene traf für die „Blauen“, die ohne Felix Baum, Johannes Damm oder Dennis Brandl angereist waren, Robin Bögel zum 1:1-Ausgleich.

„Wir hätten selbst nicht gedacht, dieses Turnier zu gewinnen. Doch wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und aufgrund einer tollen Mannschaftsleistung auch verdient gewonnen“, strahlte der junge Techniker Okay Yildirim. „Ich habe zum ersten Mal dieses Turnier gewonnen. Umso schöner ist es für mich, den entscheidenden Siebenmeter zu halten“, setzte der „Held vom Samstag“, Publikumsliebling und Stimmungskanone Papa Yaw Afriyie, noch einen drauf. Mit Michael Heinz, der sechsmal traf, präsentierte der vom Sportlichen Leiter Wolfgang Becker betreute Verbandsligist zudem den besten Torschützen.

Im Spiel um Platz drei einigten sich der Vorjahresgewinner SC Watzenborn-Steinberg, der allerdings mit einer gemischten Mannschaft angereist war, und die Blau-Gelben aus Marburg mit ihrer Hessenliga-A-Jugend auf ein Siebenmeterschießen, das die „Teutonen“ mit 4:2 für sich entschieden.

VfB geht die Puste aus

Viel Schwung und Begeisterung brachten die beiden Teams des VfB Marburg in die Hinterlandhalle. Die von Thomas Schick betreute „Erste“ durchlief die Gruppenphase zwar mit optimalen zwölf Punkten, musste aber dem „Fitnesstraining vom Vorabend“ (Schick) in der Zwischenrunde Tribut zollen und schied ohne Punkt vorzeitig aus. Die Zweite des VfB präsentierte einige Spieler aus seiner Hessenliga-A-Jugend und dem älteren B-Jugend-Jahrgang.

von Herbert Lenz

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