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30 Teams spielen um die Hallenkrone

Fußball-Stadtmeisterschaft 30 Teams spielen um die Hallenkrone

Weihnachtszeit ist Hallenfußballzeit. Am zweiten Feiertag geht es los mit der 33. Offenen Stadtmeisterschaft, die von den SF BG Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Sport ausgerichtet wird.

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Roman Herdt (links), inzwischen beim SV Bauerbach, trifft im Vorjahr in der Vorrunde für den späteren Stadtmeister FSV Schröck gegen Lahnfels-Torwart Sascha Ehlich.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Insgesamt nehmen 30 Mannschaften an dem Turnier teil, wobei die Rundum-Bande dem schnellen Spiel auf dem Boden in der Großsporthalle der Kaufmännischen Schulen einen besonderen Charakter verleiht. Der Auftakt erfolgt am zweiten Weihnachtsfeiertag mit den Spielen der Gruppe A. Gegenüber der Auslosung hat sich dort das Teilnehmerfeld nach den Absagen des SSV Hatzbach, des FV Cölbe und des FSV Sterzhausen erheblich geändert. „Die relativ kurzfristige Absage von gleich drei Vereinen hat uns in einige Schwierigkeiten gebracht“, gesteht Jan-Peter Troeltsch, der gemeinsam mit Björn Lerch und Jürgen Rimbach die Turnierleitung bildet.

Deshalb war der Veranstalter froh, dass er mit der in der Hessenliga spielenden U19 seines Vereins, dem Biedenkopfer B-Ligisten SG Dautphetal und der Freizeitmannschaft „Aman Allstars“ diese Lücke schließen konnte. Letzteres Team wird vom neuen Bauerbacher Interimstrainer Aman Asghedom gecoacht. Außerdem tauschte die zweite Mannschaft der SF BG Marburg mit dem FSV Cappel die Gruppe.

Verbandsligist greift am Mittwoch ins Geschehen ein

Die „Aman Allstars“ treffen zum Auftakt im VfB Marburg gleich auf einen der Mitfavoriten. „Unser Fokus liegt auf der Meisterschaftsrunde. Aber wir werden trotzdem eine ordentliche Mannschaft stellen“, verspricht VfB-Trainer Thomas Vollmer, der wegen seines Weihnachtsurlaubs von seinem Co-Trainer Gerd Karcher vertreten wird. Komplettiert wird die erste Gruppe vom Hinterländer ­A-Ligisten FSV Buchenau.

Wie in allen anderen Gruppen kommen die ersten drei Mannschaften weiter. Außerdem schafft es der beste Viertplatzierte aller Gruppen in die Zwischenrunde.

In der Gruppe B dürfen sich die Fußballfans insbesondere auf den Auftritt der beiden technisch versierten Mannschaften des Gruppenligisten SV Bauerbach und des ambitionierten A-Liga-Aufsteigers BSF Richtsberg freuen. Die besten Chancen der anderen Vereine auf ein Weiterkommen besitzt A-Ligist SG Niederweimar/Haddamshausen.

In der Gruppe C führt am ranghöchsten Verbandsliga-Team des Veranstalters SF BG Marburg wahrscheinlich kein Weg vorbei. Die größten Aussichten, mit in die Zwischenrunde einzuziehen, besitzen Vorjahresfinalist TSV Michelbach sowie der zweite Kreisoberligist TSV Kirchhain.

Der Ausgang in der Gruppe D erscheint offen, Titelverteidiger FSV Schröck muss sich zum Abschluss der Vorrunde in der stark besetzten Gruppe E im Prinzip der Konkurrenz aller restlicher Mannschaften erwehren. „Jede Mannschaft hat Leute, die in der Halle kicken können“, verweist Schröcks Trainer Thomas Brunet darauf, auch die unterklassigen Mannschaften nicht zu unterschätzen.

„Wenn man sich das Teilnehmerfeld anschaut, kann man bei diesem Turnier, an dem sämtliche Marburger Vereine teilnehmen, von einem echten Lokalcharakter sprechen“, hält Jan-Peter Troeltsch fest. „Es sollte eine Stadtmeisterschaft mit vielen fairen Derbys werden“, erhofft sich der Sportliche Leiter der SF BG Marburg. Leider sei es aus unterschiedlichen Gründen nicht gelungen, die Hessenligisten Eintracht Stadtallendorf und FC Ederbergland sowie die Verbandsligisten VfB Wetter und FV Breidenbach für das Turnier zu gewinnen.

Auch Viertplatzierte haben Chancen auf eine Prämie

Ein finanzieller Anreiz besteht auf jeden Fall, es gibt Bargeldprämien in Höhe von insgesamt 2350 Euro. „Das gesamte Startgeld von jeweils 50 Euro pro Verein wird ausgeschüttet. Hinzu kommen Prämien der Stadt Marburg und von Sponsoren“, erklärt Jan-Peter Troeltsch. Aber auch die Viertplatzierten gehen nicht leer aus. Aufgrund der „Best of the Rest-Regelung“ besteht für sie die Möglichkeit, sich auch noch ein Preisgeld von jeweils 100 Euro zu erspielen. Eine Auszeichnung gibt es auch für den besten Torschützen. Die Eintrittspreise betragen in der Vorrunde 3 Euro, in der Zwischenrunde 4 Euro und in der Endrunde 5 Euro. Eine Dauerkarte ist für 10 Euro erhältlich.

Um die Hallenstadtmeisterschaft reibungslos zu organisieren, sind rund 60 Helfer im Einsatz. Vor der Halle wird ein kleiner Neujahrsmarkt aufgebaut. „Wir wollen den Besuchern auch beim „Rundherum“ etwas bieten und haben nebenCurrywurst und Pommes auch Crêpes im Angebot“, sagt Jan-Peter Troeltsch.

Auch Kreisfußballwart Peter Schmidt merkt in seinem Grußwort an: „Die Ausrichtung der größten und attraktivsten Hallenfußballveranstaltung im Kreis Marburg ist mit sehr viel Arbeit und Anstrengung verbunden. Die zahlreichen Fußballfreunde dürfen sich wieder auf das Hallenspektakel in der guten Stube des Marburger Fußballs freuen.“

von Kurt Arke

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