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Schröcker reisen selbstbewusst zum Kellerduell

Verbandsliga Mitte Schröcker reisen selbstbewusst zum Kellerduell

Nach dem Sieg gegen Germania Schwanheim hat Schröck Lunte gerochen. Im Kellerduell ­gegen den TSV Wörsdorf will der FSV den nächsten Schritt in Richtung ­Klassenerhalt machen.

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Der ehemalige Schröcker Manuel Schäfer (links) hat gegen Nicolas Strack (rechts) vom TSG Wieseck das nachsehen.

Quelle: Michael Hoffsteter

Schröck. Es ist vollbracht: Nach elf Partien ohne Sieg fuhr der FSV Schröck am vergangenen Sonntag in Schwanheim den ersten Dreier seit dem Derby-Erfolg am 18. September gegen den FV Breidenbach (2:0) ein – und mehr noch: Die Elf vom Elisabethbrunnen gab mit dem 1:0-Auftaktsieg sogleich die Rote Laterne an die TSG Wieseck weiter.

„Man hat gemerkt, dass wir bei Null angefangen haben. Die Köpfe waren frei, die Leistung hat gestimmt, und der Sieg war gut fürs Selbstvertrauen“, freut sich FSV-Trainer Markus Kubonik, dessen Elf mit dem Sieg nicht nur mit dem kommenden Gegner TSG Wörsdorf punktgleich gezogen, sondern im direkten Duell womöglich sogar im psychologischen Vorteil ist. Denn das Team aus dem Idsteiner Ortsteil bezog im ersten Spiel nach der Winterpause eine deftige 0:5-Klatsche gegen den FV Biebrich.

,,Jetzt erst recht!"

„Das war schon ein Schuss vor den Bug“, räumt TSG-Spielertrainer Thorsten Barg ein, denn: „Wir hatten eine relativ gute Vorbereitung. In diesem Spiel ist aber kein Spieler an die Form aus der Vorbereitung herangekommen“, moniert Barg. „Für uns gilt aber: Jetzt erst recht“, lässt der Ex-Profi keinen Zweifel daran aufkommen, dass seine Schützlinge im ersten Heimspiel des Jahres etwas gerade­rücken wollen.
„Das wird ein ganz anderes Spiel. Wörsdorf ist ein körperlich starker Gegner, der individuell gut besetzt ist. Da müssen wir an unsere Grenzen gehen. Wir wollen den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen schnellstmöglich verkleinern“, sagt Kubonik, der sich mit gemischten Gefühlen an das Hinspiel erinnert.
Damals unterlag der FSV zwar mit 3:5. „Wir hatten den Gegner beherrscht, uns allerdings komplett aus dem Konzept bringen lassen“, erinnert sich „Kubo“.

Zwei Langzeitverletzte

Interessant dürfte das Rückspiel auch aus statistischer Sicht werden: In der TSG Wörsdorf empfängt nicht nur die schlechteste Heimelf die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft, sondern auch das Team mit den meisten Heim-Gegentoren (durchschnittlich drei pro Spiel) die Mannschaft mit den wenigsten Auswärtstoren. Durchschnittlich trifft Schröck nur in jedem zweiten Auswärtsspiel. „Von Statistiken halte ich nicht so viel“, sagt Barg, „für uns wie für Schröck ist ab jetzt jedes Spiel ein Sechs-Punkte-Spiel“.

Derjenige, der verliert, ist in einer schlechteren Position“, weiß der 29-Jährige, der mit seinem Team – als eines der wenigen im Tabellenkeller – personell unverändert in die Restrunde gestartet ist und gegen den FSV Schröck wohl nur auf zwei Langzeitverletzte verzichten muss: Torwart Andreas Ries und Mattis Oestereich. Beim FSV kehrt Urlauber Luca Ursprung zurück.

von Marcello Di Cicco

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