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System der Mercenaries funktioniert

German Football League System der Mercenaries funktioniert

Am Sonntag, 16 Uhr, hoffen die Fans im Georg-Gaßmann-Stadion wieder auf viele Touchdowns ihre Mercenaries.

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Die Marburger Joe Clark (links) und Erich Heinz freuen sich nach einem Touchdown gegen München.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Es ist nur zwei Wochen her, da kehrten die Mercenaries mit einem hart umkämpften 39:30-Erfolg aus dem Stuttgarter „Gazi“-Stadion zurück.

Ein Sieg, der die Augen dafür öffnete, das jedes Spiel in der German Football League (GFL) – unabhängig von einer etwaigen Favoritenstellung – erst gespielt werden muss, und der die Erkenntnis brachte, dass im Training vor allen Dingen ein Augenmerk auf die Passverteidigung gelegt werden muss.

Ähnliche Gedanken dürfen auch die Schwaben gehabt haben, wurde doch deren Defen-sive Coordinator und Verantwortlicher für die Passverteidigung direkt nach dem Spiel entlassen. Eine Reaktion blieb eine Woche später bei der hohen 24:60-Niederlage gegen die Schwäbisch Hall Unicorns aus.

„Allerdings wäre es auch vermessen gewesen zu glauben, in nur wenigen Trainingseinheiten jene Umstellungen vornehmen zu können, die den zurzeit besten Passangriff der GFL tatsächlich wirksam eindämmen könnte“, beurteilt Marburgs Pressesprecher Arik Bredendiek die Situation bei den Stuttgartern.

Bei den heimischen „Söldnern“ hingegen waren Fortschritte beim 41:17-Sieg unverkennbar, wobei nun abzuwarten bleibt, welche Mannschaft aus dem Hinspiel die richtigen Lehren ziehen kann. Traditionell ein reines „Laufteam“, kehrten die Scorpions dem alten System vor ein paar Jahren den Rücken und begannen eine eher konventionelle Offensive auf das Feld zu schicken.

Spätestens mit der damaligen Verpflichtung von Ira Vandever brach eine neue Zeitrechnung an, die den Porsche-Städtern durchwachsene Erfolge brachte. Inzwischen hat man in Daniel Polk einen Quarterback, der an einem guten Tag jede Defensive kräftig aufmischen kann, und in Ahlgrimm, Weitzel und seit kurzem auch dem US-Amerikaner Wesley Pittmann die entsprechenden Anspielstationen.

von Michael E. Schmidt

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