Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 12 ° heiter

Navigation:
Revanche soll Schwung für die Playoffs geben

American Football Revanche soll Schwung für die Playoffs geben

Eigentlich geht es im letzten Hauptrundenspiel der German Football League für die Marburg Mercenaries um Interims-Headcoach Filip Pawelka am Sonntag um nichts mehr.

Voriger Artikel
Marburg kämpft vergeblich: 7:21 in Kiel
Nächster Artikel
Das letzte Spiel vor den Playoffs

Der Marburger Joachim Ullrich (links) wird vom Stuttgarter Jason Scott festgehalten.

Quelle: Felix Schneider

Marburg. Den zweiten Tabellenplatz und damit das Heimrecht im Viertelfinale in der Tasche, könnte man es gegen den starken Aufsteiger aus Plattling ruhig angehen lassen, wäre da nicht die unnötige Niederlage im Hinspiel, die noch immer an allen Beteiligten nagt. „Dieses Spiel wollen wir alle so schnell wie möglich aus unserem Gedächtnis streichen“ sagt dann auch Linebacker Basti Lau, der hinzufügt, dass man ja schließlich auch Fahrt aufnehmen wolle für das anstehende Viertelfinale gegen die Dresden Monarchs.

Die Gäste aus Bayern haben ihr Saisonziel ebenfalls bereits erreicht und können befreit aufspielen. Sah es lange Zeit so aus, als müsste man sich in die ungeliebte Relegation begeben, sorgten die Siege zuletzt für das rettende Ufer und Platz fünf in der Gruppe Süd. Eine mögliche Playoff-Teilnahme scheiterte nur an der Niederlage im direkten Vergleich gegen die Longhorns aus Weinheim. Plattling ist ein unangenehmer Gegner, setzt man doch hauptsächlich auf ein gut funktionierendes Passspiel.

Die Receiver Blakley, Farghali und Starzengruber, der kürzlich mit der österreichischen Nationalmannschaft eine starke B-Europameisterschaft spielte, sind allesamt in den „Top Ten“ der GFL-Statistik für ihre erzielten Yards vertreten. Auch die Defense, über weite Teile der Saison absolute Schwachstelle bei den Black Hawks, berappelte sich zuletzt und zeigte unter Neu-Headcoach Roland Ertl aufsteigende Form. Die Mercenaries waren trotz der 7:21-Niederlage in Kiel zufrieden mit der eigenen Leistung, war man doch nur mit einem „Mini-Kader“ an die Ostsee gereist.

„Die Moral hat absolut gestimmt“, so Pawelka zum Auftritt seiner Mannschaft, zu dem er den einzigen Touchdown der Partie selbst beigesteuert hatte. Verkraften muss man das Fehlen der langzeitverletzten Florian Bambuch, der vergangene Woche noch einmal am Knie operiert wurde, Christian Graw und Rafael Gordzielik, die wohl alle bis zu den Playoffs nicht mehr fit gemacht werden können. Kick-Off der Partie ist am Sonntag um 16 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion. Das Viertelfinale gegen Dresden wird am Sonntag, 6. September, gespielt.

von unseren Redakteuren

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg Mercenaries
Testspiel Stadtallendorf gegen Alzenau