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Persönlicher Einsatz verhindert Aus

American Football Persönlicher Einsatz verhindert Aus

Die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder der Marburg Mercenaries betreiben einen sehr hohen persönlichen Aufwand, um national konkurrenzfähig zu bleiben.

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Die Marburg Mercenaries – hier mit Aushängeschild Sean Cooper (Mitte) – zählen zu den Topadressen des American Footballs in Deutschland. Archivfoto

Marburg. Doch reicht dieser persönliche Aufwand nicht allein, wenn man bedenkt, dass die Mercenaries für eine Saison in der höchsten deutschen Spielklasse, der German Football League (GFL), und den Verein insgesamt rund 150 000 Euro aufbringen müssen. In dieser Größenordnung beläuft sich der Etat.
Der Sponsoring-Etat für die GFL-Mannschaft beträgt etwas mehr als 40 000 Euro. Die Topvereine in Deutschland fahren Budgets zwischen 300 000 und 500 000 Euro.
Umso erstaunlicher, welch beachtlichen Erfolge die Mercenaries in der vergangenen Jahren erreicht haben: Sie standen in der vergangenen Saison im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft, wurden viermal Süddeutscher Meister, Europacup-Sieger 2005 und Deutscher Vizemeister 2006.
„Da man in Marburg und der Region in der Regel kein Geld von Sponsoren erhält, müssen für Spieler und Trainer Pakete gestrickt werden, die zumindest die Trainingsbeteiligung kostengünstig ermöglichen“, sagt Carsten Dalkowski, Präsident der Marburg Mercenaries. Football in Marburg sei zu 100 Prozent Amateursport, „obwohl wir mit Clubs mithalten müssen, die bereits professionelle oder zumindest semi-professionelle Strukturen aufgebaut haben“, ergänzt Dalkowski.

von Michael E. Schmidt

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Samstagsausgabe der OP.

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