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Mercenaries kommen in Wetter gut an

American Football Mercenaries kommen in Wetter gut an

Im letzten Spielviertel setzten sich die Marburger zum leistungsgerechten deutlichen Erfolg durch.

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Der Runningback Sean Cooper von den Marburg Mercenaries schirmt den Ball vor den heranstürmenden Spielern der Munich Cowboys ab.

Quelle: Felix Schneider

Wetter. Mit 35:19 gewannen die Marburg Mercenaries gestern ihr „kleines Auswärtsspiel“ gegen die Munich Cowboys vor 600 Zuschauern im Wollenbergstadion in Wetter. „Meine Mannschaft hat ein bisschen schludrig gespielt. Aber wenn man so spielt und gewinnt, war es trotzdem ein guter Tag“, sagte der Marburger Head Coach Tim McNulty, der während des Spiels trotz der sommerlichen Temperaturen seine schwarze „Glücksjacke“ anbehielt.

Im ersten Viertel legten die favorisierten Marburger einen fast perfekten Auftakt hin: Nach dem Kickoff in Ballbesitz, gingen sie mit einem Touchdown von Marcel Duft nach einem Pass von Quarterback mit 6:0 in Führung, die Duft mit dem PAT(Point-after-Touchdown)-Kick auf 7:0 erhöhte. Nach dem anschließenden Kickoff verlor der Münchener Quarterback Travis Harvey an der eigenen 30-Yard-Linie den Ball, den Jason Kelly für Marburg sicherte. Nun ging es ganz schnell: Marburgs Runningback Sean Cooper erlief den zweiten Touchdown, und mit dem PAT von Duft stand es 14:0.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Munich Cowboys noch nicht einmal in die Marburger Hälfte gekommen. Ganz so einfach sollten es die Marburger dann aber doch nicht haben. Insbesondere der Gäste-Quarterback Harvey, der des öfteren auch gleich das Laufspiel miterledigte, trug dazu bei, dass die „Cowboys“ im Spiel blieben. 30 Sekunden vor dem Viertelende lief er in die Marburger Endzone zum 6:14, den PAT vergaben die Gäste aber.

Nach wechselndem Angriffsrecht im zweiten Viertel fing der Münchner Murat Senem einen Pass von Ullrich zehn Meter vor der Marburger Endzone ab und erzielte einen Touchdown zum 12:14. Der anschließende Zwei-Punkte-Versuch schlug aber fehl. Ein kleines Happy-End gelang den Marburgern aber kurz vor der Halbzeitpause mit dem Touchdown von Christoph Würz und dem Duft-PAT zum 21:12.

Im dritten Viertel kamen beide Teams zu keinem Punktgewinn, denn die Verteidigungen hatten sich auf die jeweiligen Angriffsvarianten gut eingestellt. Auch der zuletzt überragenden Marburger Cooper kam hier nicht wie gewohnt zum Zuge (Tim McNulty: „Dass Cooper gegen die starke Münchener Verteidigung 168 Yard Raum gewann, ist aber dennoch ziemlich gut“). Allerdings kämpften sich die Mercenaries zum Viertelende so nahe an die Endzone heran, dass Cooper zu Beginn des letztes Spielviertels mit einem gewaltigen Sprung den Ball über die Endzonenlinie zum Touchdown brachte.

Gegen nun nachlassende Gäste erhöhten die Marburger auf 35:12, München schaffte zwar noch eine Ergebniskorrektur, doch der Mercenaries-Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. Auch das nächste Heimspiel der Mercenaries findet im Wollenberg-Stadion statt. „Wir fühlen uns hier gut aufgenommen. Die 600 Zuschauer machten eine tolle Stimmung“, sagte Mercenaries-Präsident Carsten Dalkowski.

von Michael Seehusen

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