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Mercenaries erfüllen Pflichtaufgabe

American Football Mercenaries erfüllen Pflichtaufgabe

German Football League: Marburg gewinnt 45:0 gegen Weinheim Longhorns. Schon früh bekamen die zweite und dritte Reihe der Mercenaries die Gelegenheit, wichtige Spielpraxis zu sammeln.

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Marburgs Danny Washington (Mitte) erkämpft sich gegen die Abwehr der Weinheimer Christoph Derbuc (links) und Paul Satzinger einen Touchdown.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Mit einem glatten 45:0 erledigten die Marburg Mercenaries gegen die Weinheim Longhorns ihre Pflichtaufgabe in der German Football League (GFL). „Trotz der hohen Niederlage muss man den Weinheimern seinen Respekt ausdrücken,“ sagte Mercenaries-Präsident Carsten Dalkowski. „Allerdings werden sie es schwer haben, in der GFL zu bleiben.“ Gerade 50 Sekunden waren gespielt, da freuten sich die 650 Zuschauer im Georg-Gaßmann-Stadion zum ersten Mal über die Punkte ihrer Mannschaft. Der Ex-Weinheimer Danny Washington lief über 9 Yards in die Endzone. Den Point-After-Touchdown (PAT) erzielte wie gewohnt Peter Müller zum 7:0.

Die folgende Minuten waren von Nachlässigkeiten der beiden Offensivreihen geprägt, mehrmals wechselte das Angriffsrecht. Schließlich gelangen Müller mit einem Field Goal drei Punkte zum 10:0. Im Prinzip war die Begegnung bereits mit dem zweiten Touchdown von Washington vier Minuten vor Ende des ersten Viertels entschieden. Mit dem Müller-PAT stand es nun 17:0. Die Zuschauer konnten sich angesichts der Überlegenheit des eigenen und der Harmlosigkeit des gegnerischen Teams entspannt in ihre Sitze zurücklehnen. Das Zusammenspiel von Shawn McBrayer – dem Weinheimer Quarterback und Head Coach in Personalunion – mit seinen Mitspielern in der Offense funktionierte nur schwerfällig.

Erst dreieinhalb Minuten vor dem Viertelende konnten die Longhorns erstmals ihr Angriffsrecht mit einem zweiten „first down“ erneuern. Immerhin kamen sie nun auf 6 Yards an die Mercenaries Endzone heran, dann war aber auch Schluss. Allerdings: Auch bei der Marburger Offensive kehrte ein wenig der Schlendrian ein. Aber angesichts der beruhigenden Führung konnten sich die Gastgeber dies folgenlos erlauben und begannen bereits im zweiten Viertel, der zweiten und dritten Reihe mehr Spielzeit einzuräumen. So war denn auch der zweite Marburger Quarterback Johannes Hoppe Ausgangspunkt des Laufes von Joe Sturdivant zum 23:0-Touchdown (mit Müller-PAT 24:0).

Gegen Ende der ersten Halbzeit waren die Gäste nah dran an ihren ersten Punkten, brachten aber das Spielgerät aus einem Meter vor der Marburger Endzone nicht weiter. Das Experimentieren ging auch im zweiten Abschnitt für Marburg weiter. Auch wenn nicht alles rund lief, gelangen noch drei Touchdowns durch Patrick Trumpfheller und „Basti“ Nau im dritten Viertel sowie von Steven Sampaney nach einem 37-Yards-Pass von Joachim Ullrich im Schlussviertel. Ärgerlich war indes, dass Quarterback Hoppe mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausschied.

Ergebnisse GFL , Gruppe Nord: Braunschweig Lions – Berlin Rebels 23:3, Essen Assindia Cardinals – Kiel Baltic Hurricanes 7:19; Gruppe Süd: Munich Cowboys – Schwäbisch Hall Unicorns 0:45, Stuttgart Scorpions – Plattling Black Hawks 14:10, Marburg Mercenaries – Weinheim Longhorns 45:0.

von Michael Seehusen

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