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Marburg Mercenaries Marburg steigert sich nach der Pause
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21:56 06.06.2010
Joe Sturdivant (vorne im weißen Trikot) war mit seinen fünf Touchdowns einer der Garanten für den Erfolg der Mercenaries in ihrem ersten Heimspiel der Saison. Quelle: Uwe Brock

Marburg. Mit 35:17 gewannen die Marburg Mercenaries ihre Heimpremiere in der German Football League (GFL) gegen die Plattling Black Hawks vor 750 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion.

"Wenn man gewinnt, ist man immer zufrieden. Aber die erste Halbzeit war ein bisschen wacklig (shaky)", sagte der Mercenaries Head Coach Joe Roman zum Sieg mit Anlaufschwierigkeiten. "Uns war klar, dass es schwer werden würde. Wir hatten auf einen Sieg gehofft und können jetzt zufrieden sein, dass es so gekommen ist", sagte Mercenaries-Präsident Carsten Dalkowski.

"Man of the Match" war der Runningback Joe Sturdivant, der alle fünf Touchdowns der Marburger markierte. "Rückkehrer" Peter Müller sorgte als fehlerfreier Kicker für die Zusatzpunkte.

Zunächst aber sah es nicht nach dem letztlich klaren Erfolg aus. Plattlings Quarterback Jimmey Robertson fand vor allem in Andrew Blakley einen guten Passempfänger oder lief auch mal selbst. Mit einem Field Goal gingen die Gäste mit 3:0 in Führung. Doch postwendend schlug die Marburger Offense zum 7:3 zurück.

Nach wechselndem Ballbesitzrecht profitierten die "Hawks" von einer nicht immer aufmerksamen Marburger Defense, die es schließlich den Gästen zu einfach machte, um an den Touchdown durch Dominikus Hägel zum 10:7 zu kommen.

Nun ging es kurz vor der Halbzeit Schlag auf Schlag: Die Mercenaries gaben eine schnelle Antwort mit dem 14:7, ebenso rasch konterten die Gäste zum 17:14. Doch mit dem schönen Pass von Ullrich auf Sturdivant zum 21:17 nahm die erste Hälfte ein gutes Ende, zumal der Plattlinger Paul Eichinger bei seinem Lauf in die Endzone über die Seitenlinie trat.

Nach der großen Pause lieferte die Marburger Defense eine deutlich bessere Arbeit ab. Dies gab auch dem Angriff mehr Sicherheit und er brachte das Team mit 28:17 in Führung. Nach der Interception von Thomas Albrecht und kurz darauf folgenden 35:17 war zwar der Erfolg so gut wie sicher, aber es gab noch einige knifflige Situationen. Doch da die Marburger Defense den Druck auf Plattlings Quarterback steigerte, wurden dessen Pässe immer ungenauer.
Schließlich endete das Spiel mit dem ersten Donnerschlag des herangezogenen Gewitters.

von Michael Seehusen

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