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Marburg – München im Wollenbergstadion

German Football League Marburg – München im Wollenbergstadion

Noch aus Zweitliga-Zeiten haben die Mercenaries gute Erinnerungen an das Wollenbergstadion in Wetter. Am Sonntag treten die Marburger erstmals mit den Neuzugängen Thomas Allbrecht und David Anderson an.

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Der Marburger Filip Pawelka (links) wird von Oliver Radke (Schwäbisch Hall) zu Boden gerissen.

Quelle: Felix Schneider

Wetter. Wenn die Marburg Mercenaries am kommenden Sonntag in der German Football League ihr Heimspiel gegen die Munich Cowboys bestreiten, so ist dies zugleich auch ein „kleines“ Auswärtsspiel für die Mannschaft von Head Coach Tim McNulty.

Grund ist die Belegung des Georg-Gaßmann-Stadions, welche die Footballer dazu zwingt, nach Wetter auszuweichen. „Wir tun dies gern, schließlich haben wir an Wetter und das Wollenbergstadion noch gute Erinnerungen aus Zweitligazeiten“, sagt Präsident Carsten Dalkowski, der gleichzeitig hofft, viele und vor allem auch neue Zuschauer ins Stadion locken zu können.

Um das Footballfieber rund um Wetter zu entfachen, unternahmen die amerikanischen Spieler der Mercenaries Schulbesuche in Wetter und Sterzhausen. Weiterhin wurden „Mercenaries on Tour“-Faltblätter verteilt. Die Gäste aus München reisen mit erst einem Sieg aus sechs Spielen an. Damit nehmen sie punktgleich mit dem Schlusslicht Plattling Black Hawks den vorletzen Tabellenplatz in der Südgruppe der German Football League ein.

Wer nun allerdings auf einen leichten Gegner hofft, wird sicherlich schnell eines Besseren belehrt werden, schließlich sah die Historie zwischen beiden Teams zuletzt sehr enge Spiele, die bis zum Schluss umkämpft waren. Das Aufeinandertreffen in München in dieser Saison konnte aus Sicht der „Söldner“ nur denkbar knapp mit 27:23 gewonnen werden. Weitere Anhaltspunkte für die wahre Stärke der bayrischen Hauptstädter ergaben sich aus dem Sieg gegen den Aufsteiger aus Plattling sowie der knappen Niederlage im Interconference-Spiel gegen die hochgehandelten Berliner.

Während die Offense der Münchner hinsichtlich der Produktivität die rote Laterne der GFL trägt, lässt die Defense mit zumeist einheimischen Talenten immer wieder aufhorchen. Vor allem die „Schober-Brüder“, inzwischen beide Nationalspieler, drücken dem Spiel immer wieder ihren Stempel auf. Vor allem Daniel Schober als Safety hatte es den Mercenaries-Verantwortlichen nach dem Spiel mächtig angetan. Runningback Sean Cooper sprach sogar vom besten Safety, gegen den er in der GFL bisher gespielt habe.

Viel wird davon abhängen, ob Quarterback Travis Harvey an seine Leistung vom Hinspiel anknüpfen kann, in welchem er besonders mit Pascal Maier auf der Receiver-Position sehr gut harmonierte. Das Lazarett der Mercenaries hat sich inzwischen wieder etwas gelichtet. Sehr zur Freude von Defensive Coordinator Daniel Garcia sieht es zurzeit so aus, dass sowohl Tobias Ochs als auch Sergej Schmidt, die zuletzt ausfielen, wieder auflaufen können.

Fehlen wird zwar weiterhin Linebacker Manuel Schwede, jedoch bekommt gerade diese Position in Person von Thomas Allbrecht rechtzeitig Verstärkung. „Der langjährige Leistungsträger der Darmstadt Diamonds hat einen Pass unterzeichnet und wird Sonntag erstmalig für die Lahnstädter auf dem Feld stehen“, teilte Pressesprecher Arik Bredendiek mit.

Weiterer Neuzugang vor der Frist am 30. Juni war David Anderson, ein englischer Defensive Back, der inzwischen an der Philipps-Universität studiert und sich dem Team angeschlossen hat.

von Michael E. Schmidt

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