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Härtetest für die Mercenaries

Football Härtetest für die Mercenaries

Nach drei Siegen in den ersten drei Saisonspielen erwartet die Marburger Mercenaries der wohl ­erste große Härtetest in Stuttgart.

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Florian Bambuch von den Marburg Mercenaries kickt den Football.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Die gastgebenden Stuttgart ­Scorpions sind zwar mit einem Remis gegen Wiesbaden in die Saison gestartet, haben aber danach noch keine weiteren Punkte abgegeben und stehen in der Tabelle der German Football League vor den „Söldnern“. Somit kommt es am Samstag, 18 Uhr, im Gazi-Stadion „Auf der Waldau“ zum Spitzenspiel in der GFL-Gruppe Süd.

Beide Mannschaften dürfen sich eigentlich keine ­Niederlage erlauben, will man nicht Ligaprimus Schwäbisch Hall Unicorns bereits früh in der Saison aus den Augen verlieren.

Die Freude über den hart erkämpften Sieg bei den Wiesbaden Phantoms hielt in Marburg nicht lange an. Bereits am Abend nach dem Spiel setzte sich Chef-Trainer Joe Roman mit seinen beiden Koordinatoren Green und Livingston zusammen, um die Mannschaft auf die kommende Aufgabe in Stuttgart vorzubereiten.

„Wir müssen dabei besonders in der Defense noch Lücken füllen und hier und da auch ein wenig experimentieren“, sagt der Defense-Guru von der Lahn. Einige wichtige Spieler sind nämlich angeschlagen oder können die Reise nach Stuttgart aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht mit antreten. „Aber die Verteidigung steht und wir konnten uns trotz der kurzen Woche hoffentlich gut auf das Stuttgarter Spiel einstellen“, erklärt Livingston, der natürlich hauptsächlich das bullige Laufspiel der „Skorpione“ um Pat‑rick Scott im Blickfeld hat.

Viel Arbeit wartet auf die Männer um die Linebacker Torry Cornett, Sebastian Lau, Sean Averhoff und Jimmy Yock, die sich aber allesamt auf die anstehenden Aufgaben freuen. „Jetzt geht‘s endlich richtig los. Die Saison hat lange auf sich warten lassen, aber jetzt kommen wir in Fahrt“, verspricht Yock einen Fight um „jeden Meter“.

„Gegen Stuttgart sind es immer sehr umkämpfte Spiele, uns erwartet ein wahrer Härtetest“, weiß auch Quarterback Joachim Ullrich, der sich mit einer weiteren guten Vorstellung unter den Augen des frisch verheirateten Nationalmannschaftstrainers Brad Arbon für die kommende Weltmeisterschaft in Österreich empfehlen will. „Jo spielt bis dato eine solide Saison und ich hoffe, dass er diese Form bis Juli aufrechterhalten kann“, schwärmt Arbon von seinem Schützling, den er selbst über Jahre als Cheftrainer in Marburg betreut hat.

Kick-Off für die für beide Teams richtungweisende Partie ist um 18 Uhr im Gazi-Stadion „Auf der Waldau“.

von Michael E. Schmidt

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