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Marburg Mercenaries Die Saison glich einer Achterbahnfahrt
Sport Lokalsport Marburg Mercenaries Die Saison glich einer Achterbahnfahrt
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20:26 15.09.2009
Zwei Dinge spielten für das gute Abschneiden der Mercenaries eine große Rolle: Sean Cooper (am Ball) und die Unterstützung der Fans im Marburger Georg-Gaßmann-Stadion. Quelle: Felix Schneider

Marburg. Am vergangenen Sonntag verloren die Marburg Mercenaries das Playoff-Halbfinale der German Football League bei den Berlin Adlern. Schon vor Spielbeginn hatten sich die äußeren Bedingungen gegen die Marburger gestellt – es hatte stark geregnet, der Rasen war nass und rutschig, keine guten Bedingungen für den Marburger Runningback Sean Cooper.

„Das Wetter soll keine Ausrede sein, aber unser Spiel ist nun mal vom Lauf geprägt“, sagte Mercenaries-Spieler und Interims-Headcoach Pawelka.

Trotzdem habe sein Team nicht viele Fehler gemacht, „die aber leider in entscheidenden Momenten“. Als die Marburger in der Schlussphase noch einmal herangekommen waren, gab es bei Raumgewinnen Strafen. Und schließlich entschied der einzige Ballverlust die Partie endgültig. „Verlieren ist keine Schande, aber wenn man weiß, dass es an Kleinigkeiten hing, macht dies die Sache schwieriger.“ So fasst Pawelka auch die gesamte Saison als „gut mit Abstrichen“ zusammen.

Obwohl sie „alles andere als optimal“ gewesen sei, habe man viel geleistet. „Wir haben mehr erreicht, als uns fast alle von außen zugetraut haben; aber nicht so viel, wie wir uns selbst zugetraut haben.“

von Michael Seehusen

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Mittwochsausgabe der OP.