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Ab jetzt gibt es nur noch Endspiele

GFL-Viertelfinale Ab jetzt gibt es nur noch Endspiele

American Football, GFL: Marburg Mercenaries spielen im Viertelfinale gegen Braunschweig Lions. Die Marburger wollen die Statistik gegen die Braunschweig Lions am Sonntag unbedingt verbessern.

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So wie Patrick Trumpfheller (Mitte; roter Helm) gegen den Kieler Rich Gardner wollen die Marburg Mercenaries auch gegen die Braunschweig Lions den Ball fest im Griff behalten.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Zwar spielen die Marburg Mercenaries erst seit dem Jahre 2003 in der German Football League (GFL), doch können sie schon auf eine lange Historie gegen den kommenden Viertelfinalgegner aus Braunschweig zurückblicken.

Jedoch blieb den heimischen „Söldnern“ der Sieg in einem wichtigen Spiel bisher verwehrt. Niederlagen in den Halbfinals 2007 und 2008 und im German Bowl 2006 kann man bisher „nur“ Siege in den Interconference-Spielen der regulären Saison entgegensetzen. Eine Statistik, die sich am Sonntag ab 15 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion unbedingt ändern soll.

Die „Löwen“ aus Niedersachsen haben an Dominanz eingebüßt: in der vergangenen Saison erreichten sie die Playoffs nicht, in dieser Spielzeit reichte es nur zu Platz vier in der hart umkämpften Gruppe Nord.

Doch erwartet die Marburger ein ganz schwieriges Spiel. Davon ist der Trainerstab der Mercenaries überzeugt. Head Coach Joe Roman sieht einen physisch starken Gegner, der an einem guten Tag brandgefährlich sein kann; Offensive Coordinator Aaron Fiddler sieht keinen Grund zum Übermut: „Auf dem Papier sind wir als Südmeister vielleicht Favorit, aber die Lions haben ihr Potenzial immer wieder angedeutet. Ich erwarte ein enges Spiel, schließlich sind wir in den Playoffs.“

Statistisch bringen die Braunschweiger mit jeweils Platz sechs in den Kategorien „Total Offense“ und „Total Defense“ eher ein „Mittelmaß“ an Offense und Defense mit. Stark ist das Laufspiel von Austin Scott, das mit 1429 Yards im Durchschnitt nur von dem des Marburgers Danny Washington übertroffen wurde. Gegenüber dem Laufspiel fällt das Passspiel um Quarterback Dennis Zimmermann etwas ab. In der Defense mussten die „Löwen“ Ende August die Heimreise ihres Leading Tacklers Chris Graham verkraften, der sich verletzt hatte.

Bei den Mercenaries muss man vor dem wichtigsten Spiel des Jahres einige Verletzungen wegstecken, wobei die Defense mehr betroffen ist als die Offense. Während die Offensive Liner Lars Hampel und Richard Pfeiffer wieder zum Kader stoßen, erlitten Wide Receiver Jeffrey Jampoh und Defensive Back Johannes Kraft beim Spiel in Weinheim schwere Verletzungen, die Operationen bedürfen. Bei den Defensive Backs könnte Lelan Brickus wieder dabei sein.

Viel wird davon abhängen, ob die Marburger Laufverteidigung, statistisch eine der besseren der GFL, Austin Scott und seine wuchtigen Läufe in den Griff kriegen wird. In der Offense hofft man, dass Quarterback Joachim Ullrich seine gute Form mit fast 65 % vervollständigter Pässe und nur fünf Interceptions bei 20 Touchdowns in die Play Offs mitnehmen kann.

Kickoff des Viertelfinales um die Deutsche Meisterschaft ist am Sonntag um 15 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.

von Arik Bredendiek

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