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Eintracht Stadtallendorf Stadtallendorf unterliegt in Mannheim mit 0:2
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20:09 23.03.2018
Eintracht Stadtallendorfs Laurin Vogt (rechts) beißt sich im Zweikampf gegen den Mannheimer Daniel di Gregorio durch. Quelle: Oliver Zimmermann
Mannheim

Mit dem Anpfiff des leitenden Patrick Kessel (Norheim) zeigten die technisch versierten Waldhöfer wer Herr im Carl-Benz-Stadion ist. Mit schnellen Ballstafetten schafften es die Gastgeber ein ums andere Mal, zwischen die Ketten der Eintracht zu spielen, die den Respekt vor dem ehemaligen Bundesligisten erst nach 20 Minuten ablegte. Bis dahin war der SVW bereits zu vier guten Einschussmöglichkeiten gekommen. Einen Volleyschuss von Dorian Diring aus acht Metern blockte Kevin Vidakovics (8.). Während Gian-Luca Kortes 18-Meter-Schuss nur die Latte streifte (15.), köpfte Nicolas Hebisch nach einer Ecke nur knapp über das Tor von TSV-Keeper Hirvoje Vincek (20.), der in der 25. Minute seinen ersten großen Auftritt hatte. Als die Mannheimer nach seinem Abschlag den Ball erobert und blitzschnell nach vorne gespielt hatten, scheitere  Andreas Ivan zunächst an Vincek, im Nachschuss rettete Kristian Gaudermann am kurzen Pfosten. Auch danach hielt der SVW gegen nur sporadisch in der Offensive auftauchende, aber gut kämpfende Herrenwälder das Heft des Handelns in der Hand - und scheitere abermals am Gebälk. Vorbei an Daniel Vier schoss Hebisch den Ball aus spitzem Winkel an die Unterkante der Latte (25.). Ivans Freistoß aus etwas 25. Metern prallte nur an den Pfosten.

Stadtallendorf hält auch nach dem Seitenwechsel den Druck der Gastgeber stand - zumindestens bis zur 68. Minute. Nachdem sich Marco Meyerhöfer über die halbrechte Seite durchtankte, verlängerte Gian-Luca Korte seine Vorlage ins lange Eck. Direkt nach dem Gegentreffer geriet die Eintracht mächtig ins Schwimmen. Trotz der 1:0-Führung war Mannheim-Trainer Gerhard Trares nicht zu beruhigen und musste wegen Meckerns auf die Tribüne (72.). Wenig später folgte ihm der Sportliche Leiter Jochen Kientz. Vorausgegangen war der Aufregung eine Verletzung von Kevin Conrad am Mund. In der Nachspielzeit machte der Tabellendritte den Sack zu. Dorian Diring ging einem langen Ball von Torwart Markus Scholz nach und vollendete zum 2:0. Stadtallendorf vergab darauffolgend noch die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, indem Del Angelo Williams mit dem Knie nur das Lattenkreuz traf. Insgesamt geht der 2:0-Heimsieg der Mannheimer in Ordnung. Die Eintracht hat sich jedoch nach der Pause gut verkauft.