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Sicaja erwartet defensiven Gegner

Fußball-Regionalliga Sicaja erwartet defensiven Gegner

Bereits diesen Freitag steht für die Stadtallendorfer Eintracht die letzte Auswärtsfahrt des Jahres an. Im Sportverein Stuttgarter Kickers 
bekommt es der TSV mit einem Traditionsklub zu tun, der seinen Aufwärtstrend fortsetzen will.

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Eine Szene aus dem Hinspiel: Stadtallendorfs Wessam Abdel-Ghani (Mitte) setzt sich gegen die beiden Stuttgarter Edwin Schwarz (links) und Mijo Tunjic durch.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. An Fußball war für die Stadtallendorfer am vergangenen Wochenende angesichts der überraschenden Schneefälle nicht zu denken ( wir berichteten). Entsprechend lud TSV-Trainer Dragan Sicaja seine Mannen auch nicht ersatzweise zum Training ein.

„Ich habe den Jungs geschrieben, dass sie stattdessen 35 Minuten lang laufen sollen“, verrät der 51-Jährige, den es mit seinen Schützlingen aufgrund der Platzverhältnisse im Herrenwaldstadion am Montag ins Fitnessstudio zog. Wie Yannick Henkel von der Regionalliga Südwest GbR am Donnerstag auf OP-Anfrage mitteilte, gibt es noch keinen Nachholtermin für die ausgefallene Partie gegen den SC Freiburg II. Die ebenfalls ausgefallene Partie VfB Stuttgart II – KSV Hessen Kassel wird zwar noch in diesem Jahr über die Bühne gehen, Sicaja lässt indes durchblicken, dass ihm und seinem Team ein Spieltermin im Frühjahr lieber wäre.

Schwaben statistisch „Schießbude der Liga“

So steht es also noch unter Vorbehalt, ob das Gastspiel der Herrenwälder im Stuttgarter Stadtteil Degerloch die letzte Partie ist, ehe sich die TSV-Fußballer in die verdiente Winterpause verabschieden. Ein „sehr rassiges und schnelles Spiel“ erwartet Kickers-Interimstrainer Francisco Paco Vaz, der dem Anhang des ehemaligen Erst- und Zweitligisten „etwas Zucker ins Essen streuen“ möchte – oder anders gesagt: Im letzten Heimspiel vor der spielfreien Zeit einen Sieg einfahren will.

Mit 44 Gegentoren sind die Schwaben statistisch betrachtet zwar die „Schießbude der Liga“. Seit Vaz, der zuvor die A-Junioren des Klubs trainiert hatte, den Sportverein Mitte Oktober als Nachfolger von Tomasz Kaczmarek kommissarisch übernommen hat, hat sich einiges getan. So kassierten die Stuttgarter zuletzt deutlich weniger Gegentore.

„Wir haben an einigen Stellschrauben gedreht – sowohl in der Defensive als auch in die Offensive“, sagt Vaz. So habe man bestimmte Vorgehensweisen in verschiedenen Situationen aufgebrochen, „etwa was das Spiel gegen den Ball angeht“, verrät Vaz. Auch Sicaja hat seit dem 3:3 im Hinspiel Veränderungen festgestellt. „Die Kickers spielen nun defensiver und setzen mehr auf Konter“, warnt der Eintracht-Übungsleiter vor dem Gegner. Personell ist beim Aufsteiger noch der Einsatz des erkrankten Angreifers Del-
Angelo Williams fraglich. Dafür ist der im Sommer gekommene und inzwischen spielberechtigte Amar Zildzovic als offensives Back-up eine Alternative ( die OP berichtete). Deutlich länger ist die Ausfallliste bei den Kickers.

Große Verletzungssorgen bei den Stuttgarter Kickers

Auf gleich sieben Spieler muss Vaz verzichten. Auf den Ausfall von Stammtorwart Christian Ortag (Schlüsselbeinbruch) reagierten die Kickers Ende Oktober mit der Verpflichtung des vereinslosen Miro Varvodi, der in der Saison 2010/2011 sieben Bundesliga-Spiele für den 1. FC Köln bestritt. In Mijo Tunjic (Mittelfußbruch) und Luca Pfeiffer (Kreuzbandriss) fehlen die Offensivkräfte, die für die Kickers im Hinspiel trafen. Auch Stürmer As Ibrahima Diakité (doppelter Bänderriss im Sprunggelenk) ist keine Option.

Neben Maurice Hirsch (Fleischwunde) und Linksverteidiger und Kapitän Josip Landeka war die Verletzung von Linksaußen Lukas Scepanik (Bruch des linken Wadenbeins) „die letzte Hiobsbotschaft“ (Vaz). Dennoch: „Wir tun gut daran, keine Alibis zu suchen“, betont der Kickers-Coach.

  • Warum der Regionalliga-Standort Stuttgart zuletzt in aller Munde war, lesen Sie in der Samstagsausgabe der OP.
  • Regionalliga Südwest: SV Elversberg – VfB Stuttgart II, SV Röchling Völklingen – 1. FC Saarbrücken, SV Stuttgarter Kickers – Eintracht Stadtallendorf, FSV Mainz 05 II – TuS Koblenz, FSV Frankfurt – FC Astoria Walldorf, TSV Steinbach – TSG 1899 Hoffenheim II, SSV Ulm – TSV Schott Mainz (alle Sa., 14 Uhr), SC Freiburg II –
SV Waldhof Mannheim (So., 14 Uhr), KSV Hessen Kassel – Kickers Offenbach (So., 15 Uhr, Sport1-Livespiel).

von Marcello Di Cicco

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