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Zweites Viertel zieht „Lions“ den Zahn

Basketball Zweites Viertel zieht „Lions“ den Zahn

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließ Bundesliga-Spitzenreiter BC Pharmaserv Marburg dem SV Halle am Sonntag keine Chance und feierte mit dem 82:55 (45:28) den 18. Sieg im 20. Saisonspiel.

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Shenita Landry (Mitte) setzt sich beim klaren Marburger Sieg energisch gegen Margaret Dwyer (links, verdeckt) und Caroline Sterner (rechts) durch.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg . „Das war eine solide Leistung. Wir haben als Mannschaft überzeugend gespielt. Wichtig im Hinblick auf die Playoffs war aber auch, dass wir das Spiel frühzeitig kontrolliert haben und damit alle Spielerinnen viel Spielzeit auf dem Feld bekommen haben“, zeigte sich Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic nach den 40 Minuten in der kleinen Gaßmann-Halle zufrieden.

 

Das von vielen erwartet enge Spiel allerdings ließen die Gastgeberinnen erst gar nicht zu. Nur im ersten Viertel (24:20) blieben die Gäste dran, die kurzfristig auf Michaela Abelova verzichten mussten. In den zweiten zehn Minuten aber machten die „Dolphins“ Ernst, ließen den „Lions“, bei denen nur Tamara Tatham (20 Punkte) und Margaret Dwyer (15) Bundesliga-Format zeigten, nur acht Pünktchen und hatten die Partie bis zur Pause (45:28) schon für sich entschieden. „Im zweite Viertel haben wir Halle den Zahn gezogen“, sah auch Aleksandra Kojic in den zweiten zehn Minuten die spielentscheidende Phase.
Dabei hatten die Gastgeberinnen vor rund 850 Zuschauern – darunter auch die Teilnehmerinnen der Aktion „Mädchen spielen Basketball“ – schon zu Beginn die schnelle Entscheidung gesucht. Nach 100 Sekunden stand es bereits 9:3, ehe Halle besser ins Spiel kam, aber auch von Marburger Nachlässigkeiten profitierte. Bis auf zwei Punkte kamen die Gäste heran (22:20, 9.). Aber dann verwarf Caroline Sterner zwei Freiwürfe, ehe Carlene Hightower, die ihr bestes Spiel im Dress der Marburgerinnen machte, das 24:20 zum Viertelende markierte.
Im zweiten Viertel sorgten Hightower und Maggie Skuballa per Dreier zum 29:20 schnell für Beruhigung, und die ersten Punkte der Gäste durch Laura Hebecker (13.), konterten die „Dolphins“ mit zehn Zählern in Folge – darunter ein Dreier von Amanda Davidson – zum 39:22.
Das Spiel war früh entschieden. Daran änderten auch die vier Auszeiten nichts, die Gästetrainer Peter Kortmann im Laufe der Partie nahm. Seine Mannschaft war dem Tempo und der zunehmenden Spielfreude der Marburgerinnen, die auch konditionell klar überlegen waren, nicht gewachsen.
In der zweiten Halbzeit kontrollierten die „Dolphins“ jederzeit die Partie, konnten sich im dritten Viertel auch eine dreiminütige Durststrecke ohne Punkt leisten, ohne dass ihr Sieg auch nur annähernd in Gefahr geriet. Immer wenn die Gastgeberinnen das Tempo anzogen und den Ball schnell über mehrere Stationen laufen ließen, zogen sie wieder davon. Hinzu kam die deutliche Überlegenheit bei den Rebounds (40:26) und die Sicherheit bei den Freiwürfen. 17 von 19 Würfen von der Linie fanden bei den Marburgerinnen ihr Ziel, nur 19 von 27 bei Halle.
Nach dem 65:43 beim letzten Seitenwechsel bauten die „Dolphins“ die Führung mit einer variablen Mischung aus treffsicheren Distanzwürfen und schön herausgespielten Punkten unter dem Korb auf bis zu 31 Punkte aus (74:43/34.), ehe in den letzten Minuten die Luft etwas heraus war.
Für die beiden schweren abschließenden Hauptrundenpartien in Oberhausen am Samstag und gegen Wasserburg am 12. März scheinen die „Dolphins“ bestens gerüstet.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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