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Skuballa bleibt den Dolphins erhalten

Basketball Skuballa bleibt den Dolphins erhalten

Der BC Pharmaserv Marburg kann in den nächsten beiden Bundesliga-Saisons weiter auf die Dienste von Maggie Skuballa bauen. Die Stadtwerke bleiben Hauptsponsor der Basketballerinnen.

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Maggie Skuballa (Nummer 5) geht auch in den nächsten beiden Jahren für den BC Marburg auf Korbjagd.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Am Ende einer langen Saison, die mit Platz eins nach der regulären Saison überragend verlaufen war, musste Maggie Skuballa zwei bittere Pillen schlucken. Erst das verlorene Halbfinale gegen Freiburg, dann der verpasste dritte Platz in den Duellen mit Saarlouis. „Die Enttäuschung ist nach wie vor groß“, sagte die Flügelspielerin am Mittwoch. „Gerade wenn man sieht, dass da jetzt noch welche im Finale spielen, wo man selbst hätte stehen können.“

Doch nur drei Tage nach dem Spiel gegen Saarlouis war der Fokus schon wieder auf die kommende Saison gerichtet. Skuballa verlängerte ihren Vertrag um zwei Jahre bis 2013. „Für uns ist das ein Riesending“, sagt Teammanager Björn Backes, der darüber hinaus verkünden konnte, dass die DBBL dem Verein die Lizenz für die nächste Saison ohne Auflagen erteilt hat. „Es ist eine Besonderheit, dass Maggie hier bleibt, weil sie sich die Vereine in Deutschland hätte aussuchen können.“ Auch ins zahlungskräftigere Ausland hätte die 23-Jährige, die mit insgesamt 403 Punkten die beste deutsche Korbjägerin der Saison war, wohl wechseln können.

Entsprechend erleichtert war auch Aleksandra Kojic: „Als Trainerin könnte ich nicht glücklicher sein. Wir haben die beste deutsche Spielerin für zwei weitere Jahre unter Vertrag nehmen können.“ Als ihr Skuballa von Auslandsüberlegungen berichtet habe, habe sie „graue Haare bekommen, weil Maggie nicht zu ersetzen ist. Für die Mannschaft ist sie eine ganz wichtige Spielerin und Persönlichkeit.“

Die so Gepriesene gab einen Einblick in ihre Entscheidungsfindung. „Ich habe überlegt, ins Ausland zu gehen“, sagte die gebürtige Hamburgerin. „Wenn man Angebote bekommt, denkt man natürlich darüber nach. Die Entscheidung ist mir aber ziemlich leicht gefallen.“ Sie habe sich in den vergangenen Jahren in Marburg wohlgefühlt und zählt die Mannschaft, die Trainerin und das Umfeld auf. „Für mich waren das die ausschlaggebenden Punkte.“

Verträge für die nächste Saison haben außer Skuballa noch Natalie Gohrke und Sandra Weber. „Carlene Hightower wird nicht wiederkommen, mit allen anderen sind wir in positiven Gesprächen“, verriet Björn Backes. Außerdem habe man bereits eine Spielerin verpflichtet. Den Namen wollte der Teammanager nicht nennen, weil sie noch mit ihrem jetzigen Verein in den Playoffs spiele. Da die Eisvögel Freiburg finanziell klamm sind, deutet vieles auf eine Spielerin aus dem Breisgau hin.

Dafür, dass der BC nicht in wirtschaftliche Schieflage gerät, wollen die Stadtwerke Marburg sorgen. Die inzwischen elf Jahre dauernde Zusammenarbeit wird fortgesetzt. „Mir gefällt, dass es eine gewachsene Mannschaft mit vielen Spielerinnen aus der Region ist“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Schüren. „Diese Heimatverbundenheit verkörpern wir ja als Stadtwerke auch.“

von Holger Schmidt

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