Volltextsuche über das Angebot:

31 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Sieg nach Spiel mit Höhen und Tiefen

Basketball Sieg nach Spiel mit Höhen und Tiefen

Pflichtaufgabe erfüllt: Mit einem nie gefährdeten 77:61 (36:26)-Erfolg bei den OKE Panthers in Osnabrück zog der BC Pharmaserv Marburg in die dritte Pokalrunde ein.

Voriger Artikel
Blue Dolphins haben Spitze im Blick
Nächster Artikel
„Dolphins“-Trainerin warnt: „Das wird kein Spaziergang“

Die Osnabrückerin Lea Vatthauser (links) im Spiel gegen die Marburgerin Maggie Skuballa.

Quelle: Melanie Schneider

Osnabrück. Rund 160 Zuschauer in Osnabrück, darunter knapp 20 Marburger Fans, sahen eine teilweise recht zähe Partie, in der vor allem der Erstligist aus Marburg eine wechselvolle Vorstellung mit Höhen und Tiefen gab.

Die ambitionierten Gastgeberinnen, die derzeit die Tabelle der 2. Bundesliga Nord anführen und die Playoffs zur Bundesliga erreichen wollen, erwiesen sich phasenweise als der erwartet unbequeme Gegner. Vor allem Jasmine Byrd, Dreh- und Angelpunkt ihrer Mannschaft und mit 24 Punkten deren erfolgreichste Werferin, war von den Marburgerinnen nie ganz auszuschalten.

Pokalspiel BC Marburg gegen OKE Panthers - v.l. Lisa Koop, Maggie Skuballa, Shenita Landry, Klaudia Grudzien, Kirsten Kubat - Foto: Melanie Schneider

Zur Bildergalerie

Allerdings musste Osnabrück auf seine verletzte Top-Scorerin Stefanie Grigoleit verzichten. Doch auch mit der Junioren-Nationalspielerin hätte das Team von Trainerin Hanna Ballhaus gestern Abend wohl keine echte Siegchance gehabt.

Denn die „Dolphins“ ließen es zwar mitunter an der nötigen Konzentration fehlen – so fanden nur 7 von 21 Dreipunktewürfen ihr Ziel –, zogen aber immer wieder das Tempo an und waren über die gesamte Spielzeit nie ernsthaft in Gefahr.

Nur zu Beginn, als die Marburgerinnen noch leichte Anlaufschwierigkeiten hatten, lagen die Panther vorne. 6:2 hieß es nach drei Minuten. Nach sieben Minuten aber hatte der Bundesligist beim 9:8 die Führung übernommen und baute den Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels aus (18:10).

Auch im zweiten Viertel gelang es Osnabrück nicht, entscheidend heranzukommen, auch wenn sich die Marburgerinnen immer wieder schwächere Phasen mit leichten Ballverlusten leisteten. Nach 14 Minuten lagen die „Dolphins“ mit 23:12 vorne, zur Halbzeit betrug der Vorsprung zehn Punkte (36:26).

Nach der Pause spielte Osnabrück zwar weiter mit, gefährlich konnten sie den Marburgerinnen aber auch weiterhin nicht werden. Nach 25 Minuten lagen die Gäste mit 45:32 vorn, dann kamen die Panthers zwar noch einmal bis auf neun Punkte heran (49:40, 28.), weil Marburg die Zügel etwas schleifen ließ, aber bis zum Viertelende (55:42) hatten die Dolphins den alten Abstand hergestellt.

Unmittelbar zu Beginn der letzten zehn Minuten erspielten sich die Marburgerinnen den größten Vorsprung (61:42, 31.) und brachten die Partie im Schongang nach Hause. „Wir haben einfache Sachen nicht richtig gemacht und phasenweise halbherzig gespielt. Aber wir haben auch immer zum richtigen Zeitpunkt die Zügel angezogen“, kommentierte Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic nach dem Pflichtsieg den Auftritt ihres Teams.
OKE Panthers – BC Pharmaserv Marburg 61:77 (26:36).

Osnabrück: Jana Bühren 2, Rachelle Matt-hys 10, Lucia Thüring 3/1 Dreier, Lea Vatt-hauer 3/1, Larissa Schwarz 4, Kirsten Kubat 2, Kaitlin Grant 9, Klaudia Grudzien 4, Jamine Byrd 24/1.

Marburg: Maggie Skuballa 6, Natalie Gohrke, Lisa Koop 9/9 Rebounds, Finja Schaake 5/1 Dreier, Hicran Özen 8/2, Sandra Weber 18/2, Amanda Davidson 14/2, Shenita Landry 17.

Zuschauer: 160.

von Marcus Richter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testspiel Stadtallendorf gegen Alzenau