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Samstag folgt „Finale“ um Platz eins

Basketball Samstag folgt „Finale“ um Platz eins

Die Marburger „Blue Dolphins verpassten die vorzeitige Absicherung des ersten Tabellenplatzes durch ein 71:79 bei den New Basket Oberhausen.

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Marburgs Maggie Skuballa (Mitte) setzt sich gegen Jennifer Bender (links) und Lea Mersch durch.

Quelle: Melanie Schneider

Oberhausen. Das Rennen um die Pole-Position für die Playoffs wird somit erst am letzten Spieltag entschieden, wenn die Marburgerinnen den direkten Konkurrenten TSV Wasserburg empfangen (So., 17.30 Uhr, kleine Georg-Gaßmann-Halle). Der erste Absteiger steht mit dem Herner TC indes bereits fest.

„Wir haben heute nicht so gut gespielt und uns durch einige Pfiffe der Schiedsrichter verunsichern lassen“, gab Marburgs Hicran Özen zu Protokoll.

Nicht einmal lagen die Gäste bei ihrer dritten Saison-Niederlage in Führung. Die 55 Marburger Schlachtenbummler erlebten eine Leistung ihres Teams wie die einer Achterbahnfahrt. Nach ausgeglichenem Beginn (9:9, 4. Minute) erspielten sich die gastgebenden New Baskets leichte Vorteile (19:16, 8. Minute), ehe sie in den letzten Sekunden des ersten Durchgangs einen Zwischenspurt zum 29:20 hinlegten.

Dabei hatten auch die BC-Frauen mitgeholfen, indem sie allein in der letzten Minute dreimal den Ball mehr oder weniger ungeschickt hergaben und früh mit Foul-Problemen zu kämpfen hatten. Bis Mitte des zweiten Viertels hielt der Sturmlauf der Gastgeberinnen an (35:23, 13. Minute). Dann besann sich der BC auf seine kämpferischen Qualitäten. In einer Szene sicherten sie sich sage und schreibe vier Offensiv-Rebounds in Serie und warfen sich im Bodenkampf auf den Ball. Das Signal zur Aufholjagd. Bis zum Seitenwechsel waren die Hessinnen mit 37:40 wieder dran, auch weil sie sich ein deutliches Übergewicht bei den Abprallern gesichert hatten, woran Lisa Koop den größten Anteil hatte.

Zwei Minuten nach der Pause erzielte Maggie Skuballa mit dem ersten BC-Dreier das 42:42. Doch konnte das Pharmaserv-Team den Schwung nicht nutzen. Im Gegenteil: Angetrieben von der auffälligsten Akteurin des Spiels, Nationalspielerin Sarah Austmann, zog Oberhausen wieder davon (57:48, 25. Minute), und Shenita Landry ließ sich ein unnötiges viertes Foul aufbrummen.

Nach dem 58:63 zum Ende des dritten Abschnitts stellten die Gäste mit zwei Dreiern (Skuballa, Davidson) schnell den Anschluss her (64:65, 33. Minute). „Dann haben wir ein paar ,Elfmeter‘ gehabt, aber nicht getroffen“, trauerte BC-Trainerin Aleks Kojic mehreren vergebenen Möglichkeiten hinterher. In dieser Phase hätte die Partie zugunsten der Gäste kippen können. Stattdessen sorgten die New Baskets, die nun auch besser reboundeten, mit sieben von neun Freiwürfen in den Schlussminuten für die Entscheidung.

Für Oberhausens Co-Trainerin, die Ex-Marburgerin Nikki Johnson, war entscheidend, dass man gut als Team zusammengespielt (16 Assists) habe: „Wir haben das Tempo immer hochgehalten und dem Gegner kaum Verschnaufpausen gegönnt“. Aleks Kojic sah in den für BC-Verhältnisse „mageren Dreier- und Freiwurf-Quoten“ (15 bzw. 67 Prozent) Ursachen für die Niederlage beim möglichen Viertelfinal-Gegner. „Aber wir können aus diesem Spiel wichtige Erkenntnisse für die Playoffs ziehen“, blickte sie zugleich positiv in die Zukunft.

So kommt es nun am kommenden Samstag, 12. März, um 17.30 Uhr in der kleinen Gaßmann-Halle zum „Endspiel“ um die beste Ausgangssituation für die Meisterrunde – zwischen dem BC Pharmarserv Marburg und dem TSV Wasserburg.

von Marcus Richter

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