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BC Marburg Marburgs Basketballerinnen „müssen auf der Hut sein“
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20:49 22.09.2010
Die Blue Dolphins mit Julia Gaudermann (im Uhrzeigersinn von links), Finja Schaake, Lara Wegmann, Maggie Skuballa, Karolin Holtz, Sandra Weber, Natascha Mützel, Lisa Koop, Natalie Gohrke, Shenita Landry, Amanda Davidson und Hicran Özen. Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Ich freue mich auf die neue Saison und über jeden, der zu unseren Spielen den Weg in die Halle findet“, sagt Aleksandra Kojic, die Cheftrainerin des BC Pharmaserv Marburg. Sie und ihr Co-Trainer Frank Arnold, der überdies das Regionalliga-Frauenteam betreut, fühlen sich gut vorbereitet auf die Spielrunde 2010/11, die am 25. und 26. September in Freiburg mit dem Zeremoniell des Season Opening beginnt, ehe dort jede Mannschaft das erste Match der Saison absolviert.

Die Blue Dolphins treffen am Sonntag auf die Eagles aus Leipzig. Eine vermeintlich eher leichtere Aufgabe. Doch Kojic warnt davor, mit überzogenen Vorstellungen oder gar überheblich aufzutreten.
„Natürlich möchten wir gewinnen“, betont sie, „doch wir müssen gewaltig auf der Hut sein, wenn wir Erfolg haben wollen.“

Dass sie mit ihrer Mannschaft zu den Arrivierten der Liga zählt, ist nicht zu leugnen. Regelmäßig gelingt es der Trainerin, ein Team zu formen, das das Zeug hat, die Runde der besten vier zu erreichen. Das soll auch so bleiben, versichert Kojic. Und die Vorzeichen stehen nicht schlecht.

Die US-Amerikanerin Sherida Triggs hat den Verein verlassen, um in den USA ihr Studium fortzusetzen. Ihren Platz hat deren Landsfrau Shenita Landry eingenommen. Ansonsten ist das Gerüst der Mannschaft erhalten geblieben, obwohl einige Spielerinnen Angebote aus der Bundesliga und dem Ausland hatten.

Das spricht für den Verein und sein Umfeld. Die Spielerinnen finden in Marburg Bedingungen zur Ausübung ihres Sports vor, die besser kaum sein könnten. Wenn die finanzielle Situation des BC Marburg mit der der anderen Top-Klubs auch kaum zu vergleichen ist, so haben die Blue Dolphins ein Paket geschnürt, das den sportlichen Ambitionen der talentierten Spielerinnen durchaus gerecht wird und darüber hinaus die berufliche und schulische Ausbildung der Spielerinnen berücksichtigt.

„Wir versuchen, die jeweiligen Umstände so zu gestalten, dass sie eine gute Leistung ermöglichen“, sagt Kojic. Das bedürfe der Unterstützung von außen, etwa durch die heimische Wirtschaft, und der Hilfe innerhalb des Vereins, wie sie zum Beispiel durch die vielen ehrenamtlichen Helfer geleistet werde. Auch das Engagement des Fanclubs der Blue Dolphins wird mit Freude zur Kenntnis genommen. „Nicht zuletzt unsere begeisterungsfähigen und disziplinierten Fans sind es, die uns in problematischen Spielsituationen geholfen haben“, sagt Kojic. „Es ist toll zu wissen, dass man Menschen hinter sich hat, die einen bedingungslos unterstützen.“

Die jüngsten Ergebnisse der Vorbereitungsspiele der Blue Dolphins berechtigen zu verhaltenem Optimismus. Mit Siegen gegen den holländischen Meister Amsterdam und die Ligakonkurrenten Wasserburg und Oberhausen haben die Marburgerinnen aufhorchen lassen.

Nach dem Individualtraining, das vor allem auf die konditionelle Fitness abzielte, laufen derzeit gruppentaktische Übungsformen. „Wir sind noch nicht am Ende unserer Entwicklung“, sagt Kojic. Ihre Schützlinge seien wohlauf und fieberten der neuen Saison entgegen, in der die Trainerin mit einigen taktischen Neuerungen aufwarten will.

von Bodo Ganswindt

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