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Kojic-Team will Wasserburg mehr als ärgern

Basketball Kojic-Team will Wasserburg mehr als ärgern

Die Marburgerinnen hoffen auf die Unterstützung der Zuschauer für einen Erfolg gegen Wasserburg.

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Marburgs Hicran Özen (links) dribbelt gegen Karla Babica (Rhein-Main Baskets).

Quelle: Felix Schneider

Marburg. Am Samstag (10.10.) um 20 Uhr beginnt für die Basketball-Fans ein absolutes „Schmankerl“, wenn der BC Pharmaserv Marburg in der Sporthalle am Georg-Gaßmann-Stadion den TSV Wasserburg empfängt.

Der TSV Wasserburg stellt die überragende Mannschaft der vergangenen Jahre dar. Von 2004 bis 2008 wurde das Team fünf Mal in Folge Deutscher Meister, in der vergangenen Saison scheiterte es nur knapp an Saarlouis. Zudem schafften die Schützlinge von Trainer Hans Brei von 2005 bis 2007 den „Pokal-Hattrick“. Unvergessen bleibt für die Marburger der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2003 mit 3:2 in den Finalspielen gegen Wasserburg.

Auch wenn der Saisonstart der Wasserburgerinnen mit einer Niederlage beim USC Freiburg und einem glanzlosen Pflichtsieg gegen Opladen eher „holprig“ war, gerät BC-Coach Aleksandra Kojic angesichts der kommenden Begegnung ins Schwärmen: „Das Kommen am Samstag lohnt sich für die Zuschauer auf jeden Fall, denn sie sehen die momentan besten Spielerinnen in der Bundesliga.“ Alleine die Wasserburger Aufbauspielerin Diana Pop sei das Eintrittsgeld wert. Herausragend bei Wasserburg seien zudem Katharina Kühn und die Kanadierin Tamara Tatham. Zudem leistete sich der „Krösus“ der Liga den Luxus, als Ersatz für die verletzte Rebecca Thoresen in dieser Woche die Nationalspielerin Dorothea Richter zu verpflichten.

„Dass der Verein nach dem von ihm als ’Misserfolg’ eingeschätzen Vizemeistertitels so aufrüsten konnte, spricht für die finanzielle Lage von Wasserburg“, sagte Kojic. Finanziell könne Marburg da zwar nicht mithalten, „aber wir werden versuchen, mit unseren eigenen Mitteln so weit wie möglich zu kommen.“

Und die sind durchaus konkurrenzfähig: „An einem guten Tag können wir Wasserburg mehr als nur ärgern.“ Dazu müsse ihre Mannschaft vor allem als Team auftreten. „Wir dürfen nicht deren Spielweise mitgehen, sondern müssen ihnen unsere aufzwingen und unsere Leistung konstant bringen.“

Sorgen machen Kojic noch die Fußprobleme von Sandra Weber und die schwere Erkältung von Maggie Skuballa. „Ich hoffe aber, dass sie bis Samstag wieder auf den Beinen sind; wir brauchen sie auch.“

Besonders hofft Kojic auf eine große Unterstützung auf den Tribünen: „Unsere Anhänger sind ein großer Rückhalt für die Mannschaft und machen unsere Heimstärke aus.“

von Michael Seehusen

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