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Klarer Sieg gerät nie in Gefahr

BC Marburg Klarer Sieg gerät nie in Gefahr

Mit dem 12. Sieg im 13. Spiel verabschiedeten sich die Basketballerinnen des BC Pharmaserv als Tabellenführer in die zweiwöchige Weihnachtspause.

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Viele Freiheiten hatten die „Dolphins“ unter dem Korb der Rhein-Main Baskets. In dieser Szene hat sich Finja Schaake gegen Pia Dietrich (links) durchgesetzt.

Quelle: Melanie Schneider

Hofheim. Beim klaren 91:66 (50:32)-Erfolg bei den Rhein-Main Baskets mussten die „Dolphins“ am Sonntag in Hofheim kaum einmal ans Limit gehen, zumal die Gastgeberinnen in der Finnin Jenni Muurinen (private Trauerfeier) und der US-Amerikanerin Alissa Pierce, die nur auf der Bank Platz nahm, auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten mussten.

„Es war relativ schnell klar, in welche Richtung das Spiel gehen wird. In einigen lichten Momenten haben wir die Partie dominiert. Das hat heute ausgereicht. Unser Sieg war nie in Gefahr“, erklärte BC-Trainerin Aleksandra Kojic nach der über weite Strecken einseitigen Partie. Dabei kamen sich die Marburgerinnen in Hofheim fast wie bei einem Heimspiel vor. Die gut 60 Fans unter den rund 200 Zuschauern dominierten ähnlich eindeutig wie die Spielerinnen auf dem Feld.

Schon nach einer halben Minute setzte Amanda Davidson mit dem ersten ihrer insgesamt drei erfolgreichen Dreipunktewürfe das erste Zeichen, und die Führung gaben die „Dolphins“ bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Zwar kamen die Gastgeberinnen, bei denen Svenja Greunke mit 19 Punkten und Anna-Lisa Rexroth (15) überzeugten, nach einem 4:12-Rückstand (3.) noch einmal auf 13:14 heran (6.). Doch neun Punkte in Folge sorgten schon früh für die Vorentscheidung.

 

25:15 führte der BC nach zehn Minuten, legte mit 10:0 Punkten in nur zwei Minuten zu Beginn des zweiten Viertels nach und hatte das Spiel schon entschieden.
Die Gastgeberinnen kämpften zwar unverdrossen, waren aber in allen Belangen unterlegen. Marburg sicherte sich die Mehrzahl der Rebounds, stand in der Verteidigung gut und traf auch aus dem Feld wesentlich besser als das junge Team von Trainer Dr. Steffen Brockmann.

Nach dem 50:32 zur Pause ließ der BC die Zügel etwas schleifen – Trainerin Kojic rief ihre Spielerinnen in der einzigen Marburger Auszeit wieder zur Ordnung – und gab das Viertel mit 15:19 ab. Aber in den letzten zehn Minuten drehten die „Dolphins“, bei denen sechs der acht eingesetzten Spielerinnen eine zweistellige Trefferausbeute aufwiesen, noch einmal auf. Finja Schaake setzte mit einem Dreier und zwei Freiwürfen den Schlusspunkt.

Ehe sich die Spielerinnen in die zweiwöchige Weihnachtspause verabschiedeten, nahmen sie noch in der Halle gemeinsam mit den Gastgeberinnen an einer Typisierungsaktion für ein leukämiekrankes Kind teil, mit deren Hilfe ein geeigneter Knochenmarkspender gefunden werden soll.

von Marcus Richter

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