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Klarer Heimsieg legt den Grundstein

Basketball Klarer Heimsieg legt den Grundstein

Playoff-Viertelfinale: BC Pharmaserv Marburg schlagen SV Halle Lions sicher mit 73:50. Mit einem souveränen Sieg im ersten Playoff-Viertelfinale legte der BC Pharmaserv den Grundstein zum Einzug ins Halbfinale.

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Ball und Gegnerinnen im Griff: Maggie Skuballa nimmt Tempo auf. Rechts wartet Halles Carmen Guzman.

Quelle: Waldinger

Marburg. „Wir waren in allen Belangen das bessere Team. Die Mannschaft hat in jeder Situation die richtige Antwort gefunden“, erklärte Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic am Samstagnachmittag nach dem Spiel, in dem die Gastgeberinnen den „Lions“ vor gut 700 Zuschaurn in der kleinen Gaßmann-Halle keine Chance gelassen hatten. Von Beginn an zeigten die „Dolphins“, wer Herr in heimischer Halle ist. Schon nach 83 Sekunden hatten sie durch vier Punkte von Lisa Koop und zwei Zähler von Sherida Triggs mit 6:0 die Führung übernommen, die sie im gesamten Spielverlauf nicht mehr abgaben.

Vor allem die Rebound-Überlegenheit unter beiden Körben (52:17) ermöglichte immer wieder Ballgewinne oder zweite Wurfchancen. Zudem trafen die Marburgerinnen von der Freiwurflinie wesentlich besser als die Gäste (73:50 Prozent). Dagegen hatte Halle, bei dem nur Jennifer Bender (24 Punkte) und Antreiberin Carmen Guzman (8) Normalform mitgebracht hatten, von Beginn an gegen das temporeiche Spiel des BC wenig entgegenzusetzen, weil auch der Rest der Mannschaft deutlich abfiel. Als die quirlige Hicran Özen einen Dreipunktewurf zum 15:6 versenkte (6.) schienen die „Lions“, die sich bis dahin immer wieder abblocken ließen und kaum zu einem sicheren Abschluss kamen, förmlich unter zu gehen.

Halles Trainer Peter Kortmann, schon zu diesem Zeitpunkt mit hochrotem Kopf an der Seitenlinie, nahm seine erste Auszeit. Besser wurde es für seine Mannschaft nicht. Im Gegenteil. Marburg hielt das Tempo hoch, spielte die Gäste phasenweise fast schwindlig, und hatte schon nach zehn Minuten (25:10) für die Entscheidung gesorgt. Zwar ließen die „Dolphins“ im zweiten Viertel die Zügel etwas schleifen, auch weil Trainerin Kojic früh wechselte. Ernsthaft in Gefahr gerieten sie aber nicht, auch wenn Halle bis auf sechs Punkte herankam (29:23, 15.). Dann zogen die Marburgerinnen das Tempo wieder an, und Sherida Triggs, die eminent wirkungsvolle Natalie Gohrke und Amanda Davidson (4 Punkte) ließen das Polster bis zur Pause (37:26) wieder komfortabel anwachsen.

Im dritten Viertel sorgten zwei Dreipunktewürfe der starken Sandra Weber binnen zwei Minuten dafür, dass schon früh die letzten Zweifel am Sieg der Gastgeberinnen beseitigt waren (45:30, 33.). Zwar zeigte nun bei den Gästen auch Michaela Abelova mit sechs Punkten in gut 60 Sekunden, dass sie mehr kann, als sie zuvor gezeigt hatte. Da aber nun auch die Marburgerinnen wieder abgeklärter auf ihre Schusschance warteten, und die bisweilen etwas eigensinnig agierende Maggie Skuballa wieder traf, hatten die Dolphins das Spiel weiter sicher im Griff. Nach 30 Minuten stand es 59:43.

In den letzten zehn Minuten schonten sowohl Aleksandra Kojic, als auch ihr Hallenser Trainer-Kollege Peter Kortmann, der eingesehen hatte, dass an diesem Nachmittag für sein Team nichts zu holen sein würde, in zunehmendem Maße ihre Stammkräfte und brachten die Spielerinnen aus dem zweiten Glied aufs Parkett. Marburg hatte das Spiel weiter im Griff, und Jenny Brauer schaffte kurz vor Schluss bei ihrem zweiten Erstliga-Einsatz mit einem sehenswerten Dreier noch ihre ersten Bundesliga-Punkte. „Alle unsere Spielerinnen haben heute Einsatzmöglichkeiten gehabt. Das freut mich besonders“, erklärte Aleksandra Kojic.

von Frank Steinhoff-Wolfart

Das Video dazu sehen Sie hier.

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