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Höhenflug der „Blue Dolphins“ hält an

Basketball Höhenflug der „Blue Dolphins“ hält an

Der BC Pharmaserv Marburg hat am Sonntagabend die Endrunde (Final Four) um den Deutschen Pokal erreicht. Das Team gewann das Pokalviertelfinale in Chemnitz mit 90:74.

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Die Chemnitzerin Nadine Grieb (vorne links) kann Amanda Davidson (Marburg) nicht aufhalten. Brianne Marie O‘Rourke und Natalie Gohrke (link) greifen nicht ein.

Quelle: Melanie Schneider

Chemnitz. Neben Marburg erreichten auch der BC Wolfenbüttel (78:73 gegen Freiburg), der TSV Wasserburg (92:73 gegen die Rhein Main Baskets) und Donau Ries (71:54 in Herne) die Endrunde.

Das sogenannte Final Four wird am Wochenende des 19./20. März ausgetragen. Der Ort steht noch nicht fest. Die vier Finalteilnehmer können sich um die Austragung bewerben. Der BC Marburg wird nach Sichtung der Ausschreibungsunterlagen prüfen, ob er eine Bewerbung abgeben wird. „Wir würden es gern übernehmen“, sagte Björn Backes vom BC-Vorstand gestern Abend.

Vor 500 Zuschauern in Chemnitz – unter ihnen 40 Fans aus Marburg – wurde der BC unter dem Strich seiner Favoritenrolle gerecht. Entsprechend zufrieden war auch Trainerin Aleksandra Kojic: „Das wir im Final Four stehen ist eine tolle Sache. Damit haben wir unser erstes Saisonziel erreicht.“

Ausschlaggebend für den Sieg war die mannschaftliche Geschlossenheit und eine unglaublich gute Dreier-Quote. Von 16 Dreipunkte-Würfen gingen 11 ins Netz – das entspricht 69 Prozent. „Wenn man bedenkt, dass von den Zweipunkte-Würfen nur 47 Prozent ihr Ziel erreichten, ist dies fantastisch“, freute sich Kojic über die Treffsicherheit aus der weiten Distanz. Ihren ersten Einsatz hatte auch Marburgs Neuzugang Carlene Hightower. Sie spielte insgesamt elf Minuten und steuerte vier Punkte zum Sieg bei. „Man darf keine Wunderdinge von ihr ­erwarten. Sie muss sich erst noch ins Team einfinden. Für den Anfang war das ganz ordentlich“, sagte Backes.

Zwar gaben die Marburger eine 13:3-Führung binnen fünf Minuten ohne eigenen Korberfolg aus der Hand (17:13 für Chemnitz nach neun Minuten). Doch in der Folge kamen die Gäste immer besser auf Touren, kontrollierten die Partie und zogen das Tempo – wenn nötig – immer wieder an. Dabei brannten sie im zweiten Viertel ein regelrechtes Dreier-Feuerwerk ab: Sieben Mal landete der Ball im Korb. Im Schlussdrittel (Marburg führte mit 70:62) taten sich vor allem Maggie Skuballa und Sandra Weber mit ihrer Treffsicherheit hervor. Dennoch wollte Aleksandra Kojic keine ihrer Spielerinnen hervorheben: „Heute war einmal mehr die Teamleistung entscheidend – und sicherlich die Dreier-Quote – einfach der Wahnsinn.“

Deutscher Pokal, Viertelfinale: BC Wildcats Wolfenbüttel – Eisvögel USC Freiburg 78:73, TSV 1880 Wasserburg – Rhein-Main Baskets 92:73, Herner TC - HELI Donau-Ries 54:71, Chemcats Chemnitz – BC Pharmaserv Marburg 74:90.
In der Bundesliga steigt am kommenden Samstag der nächste Spieltag. Der BC Pharmaserv Marburg empfängt um 20 Uhr den BC Wolfenbüttel in der kleinen Marburger Georg-Gaßmann-Halle.

von Marcus Richter und Michael E. Schmidt

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